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BEZIRK ROHRBACH. Die Forcierung von Homeoffice hat sich die ÖAAB-Bezirksgruppe zum Ziel gesetzt.

Der Rohrbacher ÖAAB bereitet einen Antrag zur Forcierung von Homeoffice vor (v.l.): Ernst Greiner, Regina Schnellmann, AK-Rat Hermann Linkeseder, Bezirksobfrau Gertraud Scheiblberger.

Ein Team rund um Arbeiterkammerrat Hermann Linkeseder bereitet derzeit einen Antrag für die nächste AK-Vollversammlung am 17. Mai vor, den Linkeseder dort einbringen wird. Er ist überzeugt, dass es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Vorteile bringt, wenn man die Arbeit zu Hause flexibel erledigen kann und nennt mehr Freizeit, weniger Stress, Kostenersparnis für Treibstoff oder Parkgebühren oder weniger Verkehrsaufkommen als Beispiele. „Für den Mitarbeiter steigert sich die Lebensqualität und bringt eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Weil ein motivierter Mitarbeiter ein guter Mitarbeiter ist, bringt es auch Vorteile für den Arbeitgeber“, betont der AK-Rat. 

Rahmenbedingungen schaffen

Gerade für den ländlichen Raum birgt diese Arbeitsform Chancen. Viele Gemeinden im Bezirk forcieren bereits den Breitbandausbau und schaffen somit die optimalen technischen Rahmenbedingungen. „Klar ist auch, dass Anreizsysteme für Firmen, wie etwa Steuerentlastungen, geschaffen werden müssen“, ergänzt Linkeseder.

Als positiven Nebeneffekt dieser Arbeitsform sieht die ÖAAB-Arbeitnehmervertretung vor allem auch ein wirksames Mittel gegen die Abwanderung und damit eine Stärkung des ländlichen Raumes. 


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