Absichtserklärungen sind zu wenig: Mühlkreisbahn braucht endlich Entscheidung zur Modernisierung
BEZIRK ROHRBACH/WELS. Die Forderung nach einer Modernisierung der Mühlkreisbahn und zwei weiteren Nebenbahnen hat der Verein Pro Wels West mit Obmann Walter Höllhuber (Dreiländerinfrastrukturverein) erneuert. Denn nur so könne man aus der gegenwärtigen untragbaren Verkehrssituation im Zentralraum mittelfristig herauskommen.

„Eine Entlastung in Oberösterreich kann es nur geben, wenn Straße und Schiene gemeinsam gesehen werden. Mit der Schiene alleine geht es nicht, aber mit der Straße alleine auch nicht“, machte Walter Höllhuber aus Schwarzenberg deutlich. Für ihn sind die Nebenbahnen, unter anderem die Mühlkreisbahn, ein wichtiger Faktor. „Es braucht jetzt die Entscheidung und die klare Ansage, was Sache ist. Ist das Land dafür oder dagegen. Wenn ein Ja kommt, dann müssen die Bahnen fit für die Zukunft gemacht werden.“ Das Land OÖ müsse sich zu einer gemeinsamen Lösung entschließen und diese dann auch realisieren.
Mehr Akzeptanz
Bei einer Pressekonferenz wurde der Ausbau der Mühlkreisbahn sowie der Almtalbahn und der Aschacherbahn thematisiert. Für die Region kam Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer zu Wort. Er betonte, dass die Bahn bei den Leuten sehr differenziert gesehen wird. „Aber wenn die Fahrzeit nach Linz kürzer wird und der Takt angehoben, dann wäre dies für viele ein Anreiz zum Umsteigen.“ Bei einer entsprechenden Modernisierung und Beschleunigung würde die Mühlkreisbahn sicher besser angenommen – als Alternative zum Auto, mit dem gerade Pendler viel im Stau steht.


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