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In der betrieblichen Kindertagesstätte am LKH Rohrbach sind die Kleinen seit einem Jahr bestens betreut

Martina Gahleitner, 01.03.2018 13:01

ROHRBACH-BERG. Seit einem Jahr greift das Landeskrankenhaus Rohrbach ihren Mitarbeitern bei der Kinderbetreuung unter die Arme: In Zusammenarbeit mit dem OÖ Familienbund wird eine betriebliche Kindertagesstätte angeboten, die derzeit acht Kinder nutzen.

Acht Kinder besuchen derzeit die Kindertagesstätte des Rohrbacher Krankenhauses, die vor einem Jahr eröffnet wurde. Foto: gespag

Zwei Mädchen und sechs Jungen im Alter von einem bis zu vier Jahren fühlen sich in der betriebsinternen Kindertagesstätte gut aufgehoben. Für ihre berufstätigen Eltern ist das ein entscheidender Servicefaktor, gerade wenn die eigenen Arbeitszeiten von den Betreuungszeiten in „normalen“ Kinderbetreuungseinrichtungen abweichen. Das weiß auch Karin Haselböck, diplomierte Pflegefachkraft am LKH Rohrbach, zu schätzen: „Die Betreuungszeit kann individuell, den eigenen Dienstzeiten entsprechend, angepasst werden. Und dass das ganze Jahr hindurch. Auch die geografische Nähe zwischen dem Dienstort und der Betreuungseinrichtung im Mitterfeld 86 – und damit in fünf Minuten fußläufig vom Krankenhaus aus erreichbar – erleichtert die Versorgung und verkürzt Bring-­ und Abholzeiten“, freut sich die zweifache Mama, die von Anfang an das Angebot nutzt.

Positive Rückmeldungen

Das Betreuungsangebot wurde schon im ersten Jahr gut angenommen und die Rückmeldungen sind äußerst positiv. „Das freut uns natürlich sehr und es zeigt, dass die Entscheidung, eine entsprechende betriebliche Betreuungsstätte zu eröffnen, goldrichtig war: Man bedenke, dass ein Drittel unserer Mitarbeiter zwischen 20 und 40 Jahre alt sind und sowohl die Berufsfelder der Pflege als auch der Medizin „sehr weiblich“ geworden sind. Kinderbetreuungsmöglichkeiten wie diese sind daher das Um und Auf, wenn es um die Arbeitsplatz-­ bzw. Ausbildungswahl geht“, betont Leopold Preining, Kaufmännischer Direktor am Landes-Krankenhaus Rohrbach und ergänzt: „Auch wir als Arbeitgeber profitieren natürlich von diesem Betreuungsangebot. Dank der flexiblen Kinderbetreuung ist das Einspringen bei krankheitsbedingten Ausfällen für unsere Mitarbeiter natürlich um vieles leichter. Auch die möglichst rasche Rückkehr unserer top-ausgebildeten Mediziner nach der Karenz wird durch die guten Kinderbetreuungsmodelle begünstigt. Ein wesentlicher Aspekt - vor allem in Zeiten des Ärzte-Mangels.“

Maximal fünf Kinder

Individuelle Betreuung steht bei den zwei Kleingruppen im Vordergrund, denn je Gruppe dürfen maximal fünf Kinder gleichzeitig anwesend und maximal zehn Kinder angemeldet sein. Betreut werden die Kinder von geschultem Personal des OÖ Familienbundes. Aktuell erfolgt dies von Montag bis Freitag zwischen 7 und 15.30 Uhr. Bei Bedarf ist eine zeitliche Erweiterung von 6 bis 19.30 Uhr möglich.

Wenn es um die Verpflegung des Nachwuchses geht, werden Synergien genutzt: So sorgt die spitalseigene Krankenhausküche für das leibliche Wohl. Die Kosten orientieren sich an der aktuellen Tageseltern-­Verordnung des Landes OÖ und richten sich nach dem Familien-Bruttoeinkommen.


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