Rohrbacher Schüler marschierten bei Fridays for Future-Demo für den Klimaschutz mit
ROHRBACH-BERG/LINZ. Streiken für den Klimaschutz und die Zukunft des Planeten: So lautete die Devise für die heutige „Fridays for Future“ Demo am Linzer Hauptplatz. Auch einige Schüler des Rohrbacher Gymnasiums marschierten mit.

Jonas Pankratz geht in die achte Klasse des BG/BRG in Rohrbach. Er ist der Einzige aus seiner Klasse, der an der Demo „Fridays for Future“ teilgenommen hat. „Ich bin des öfteren bei Demonstrationen mit dabei. Für meine Lehrer war es überhaupt kein Problem. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich die Stunden ein andermal nachhole“, berichtet Jonas. Mit dabei war auch Annika Prüher, ebenfalls Gymschülerin. Sie hatte ihre ganze Klasse im Schlepptau. „Die Lehrer stehen voll hinter uns. Beim Direktor mussten wir etwas Überzeugungsarbeit leisten - weil ja trotzdem die ganze Klasse fehlt. Schlussendlich hat er aber zugestimmt“, freut sich die Sechstklässlerin.
„Wir wollen aufmerksam machen“
„Wir gehen demonstrieren, um die Regierung aufmerksam zu machen, dass endlich etwas verändert gehört. Wenn alle Schüler, oder zumindest einige, auf die Straße gehen, ist das der beste Weg“, sind sich die beiden einig. „Die Anzeichen sind da, es ist an der Zeit etwas zu unternehmen.“
Fridays for Future
Bei “Fridays for Future“ demonstrieren junge Menschen, Schüler und Studenten jeden Freitag für den Klimaschutz. Es ist ein friedvoller Protest nach dem Vorbild der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament streikt.
Wie Ida Berschl, eine der Initiatoren der Kundgebung in Linz erläutert, fordern die jungen Aktivisten unter anderem, dass das 1,5 Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen eingehalten wird, eine klare Kommunikation mit der Bevölkerung darüber, wie dringend die Lage der Klimakrise ist, einen Plan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und eine ökosoziale Steuerreform.


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18.03.2019 11:04
Chapeau und Respekt der engagierten Jugend!
Für Kritiker wegen „Schulschwänzens“: Non scolae, sed vitae discimus ..:! ;-) Dazu zwei wichtige Hinweise: Schaut Euch die Studie von ADELPHY, Berlin, an, welche Politiker und Parteien den Klimawandel als eine Art natürliches Phänomen kleinreden und laufend gegen das Erreichen der Klimaziele stimmen. ? Link: https://www.adelphi.de/de/publikation/convenient-truths („Convenient Truths – Mapping climate agendas of right-wing populist parties in Europe“) – zB die Seiten17 und 27 Und: GEHT ZUR EP–WAHL und erteilt diesem schädlichen Popolismus eine klare Absage!