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BEZIRK ROHRBACH. Der SPÖ Landtagsklub stellte eine schriftliche Anfrage an Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) bezüglich der Förderungen für Frauenberatungsstellen durch das Frauenreferat des Landes OÖ.

2015 bis 2019 wurde das Frauennetzwerk Rohrbach mit 247.000 Euro gefördert. Foto: wavebreakmedia/shutterstock.com

Oberösterreich verfügt über ein starkes Netz an regionalen Unterstützungsangeboten für Frauen wie beispielsweise Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser, Übergangswohnungen und Gewaltschutzzentren. Das Frauenreferat des Landes Oberösterreich unterstützt derzeit 22 Frauenberatungsstellen beziehungsweise -vereine in verschiedenen Regionen des Bundeslandes für deren laufenden Aufwand.

Tausende Beratungen

Das Frauenreferat des Landes Oberösterreich erhebt die Beratungen pro Mädchen beziehungsweise Frau (persönlich, telefonisch oder per Mail). Im Jahr 2018 wurden im Bezirk Rohrbach 2.763 Mädchen und Frauen beraten. Oberösterreichweit waren es knapp über 27.000 Mädchen und Frauen. Darüber hinaus finden in einzelnen Frauenberatungsstellen auch Veranstaltungen und Aktionen statt.

Förderungen im Bezirk Rohrbach

Das Frauennetzwerk Rohrbach mit Sitz am Stadtplatz 16/2 in Rohrbach-Berg hatte im Zeitraum 2015 bis 2019 um Förderungen aufgrund laufender Aufwände von insgesamt 258.000 Euro angesucht und bekam jährlich 49.400 Euro (insgesamt 247.000 Euro) überwiesen. Zudem wird seit 2015 das Frauentrainingszentrum Rohrbach – ALOM mit 19.000 Euro gefördert (bis jetzt insgesamt 95.000 Euro). Weiters werden im Bezirk das Projekt „Frauentag“ von ALOM mit 200 Euro und das Projekt „Gewalt – Halt so nicht“ vom Frauennetzwerk mit 800 Euro gefördert.


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