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BEZIRK ROHRBACH. „Wer österreichische Milch und Milchprodukte kauft, der legt nicht nur wertvolle Lebensmittel, sondern auch Lebensqualität, Versorgungssicherheit, Heimat und Arbeitsplätze in den Einkaufskorb“: Das ist die klare Botschaft von Bezirksbäuerin Hedwig Lindorfer anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni.

Zum Weltmilchtag stellten sich Rohrbachs Bäuerinnen mit heimischen Milchprodukten bei den Rotkreuz-Mitarbeitern ein – hier in der RK-Ortsstelle St. Veit. Foto: Lindorfer

Für die Bäuerin aus Niederwaldkirchen ist die regionale Nahversorgung ein wichtiger Baustein für Lebensqualität. Nahversorgung geht für sie aber weiter: „Über die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln hinaus, zählen auch die tägliche Arbeit der Einsatzorganisationen wie Rotes Kreuz und Exekutive dazu. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Nahversorgung“, betont Hedwig Lindorfer. Damit ist auch erklärt, warum sie und ihre Bäuerinnen zum heurigen Weltmilchtag den Rotkreuz-Dienststellen im Bezirk einen Besuch abgestattet und heimische Milchprodukte an die Rotkreuzler überreicht haben.

Höchste Qualität

Österreichs Milchwirtschaft punktet mit einzigartiger Qualität. „Unsere als Familienunternehmen geführten Milchviehbetriebe produzieren 365 Tage im Jahr, gentechnikfrei und unter höchsten Hygienestandards. Das Wohl der Tiere und die Einhaltung der Umweltschutzauflagen sind für unsere Bäuerinnen und Bauern selbstverständlich“, berichtet Lindorfer.

Die Milchproduktion ist aber auch eine der wichtigsten Einkommensquellen für Bauern, sie sichert das Einkommen und den Erhalt von vielen landwirtschaftlichen Betrieben. In Österreich hängt jeder sechste Arbeitsplatz mit Lebensmitteln und Landwirtschaft zusammen.

Regionaler Einkauf schafft Perspektiven

„Leider sind Milch und Milchprodukte häufig ein Lockangebot für den Handel. Aber all die hier beschriebenen Leistungen können die Milchbauern auf Dauer nur erbringen, wenn sie für die Milch rentable Preise erzielen. Nur dann gibt es eine echte Perspektive für unsere Milchviehbetriebe und nur dann kann sichergestellt werden, dass die Kulturlandschaft erhalten und gepflegt wird“, macht die Bezirksbäuerin deutlich. „Schau drauf, wo“s herkommt, denn regionale Lebensmittelversorgung braucht Ehrlichkeit und Fairness“, appelliert Hedwig Lindorfer an die Konsumenten. Gleichzeitig bedankt sie sich bei all jenen, die durch den Einkauf österreichischer Lebensmittel die heimischen Bauern unterstützen.


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