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BEZIRK ROHRBACH. Handys verkauft und nie geliefert: Ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach konnte als Internet-Betrüger ausgeforscht werden.

Über Online-Plattformen verkaufte der junge Mann Mobiltelefone, die er jedoch nicht lieferte. Foto: Kite_rin/Shutterstock.com

Der Bursche bot zwischen Mitte August und Ende September auf Internetverkaufsplattformen drei hochwertige Mobiltelefone zum Verkauf an. Die potenziellen Kaufinteressenten veranlasste er, den Kaufpreis bzw. eine Anzahlung auf eines seiner beiden Konten zu überweisen. Unmittelbar nach Zahlungseingang sollte die Ware geliefert werden - was der Beschuldigte jedoch unter verschiedensten Vorwänden unterließ. Wie die Polizei ermittelte, kam es zu mindestens acht solcher Betrugshandlungen.

Auto nicht bezahlt

Der junge Mann bot außerdem seinen Pkw auf einer Internetplattform zum Verkauf an und ließ sich dafür von einem interessierten Käufer eine Anzahlung von 150 Euro überweisen. Dann zog er jedoch das Angebot zurück, die Anzahlung behielt er ein. Zudem soll er im August bei einem Autohaus im Bezirk Freistadt einen Pkw-Kaufvertrag unterzeichnet und diverse Extras in Auftrag gegeben haben, ohne im Besitz der notwendigen finanziellen Mittel zu sein. Nachdem er das Auto übernommen hatte, hielt er den Verkäufer mit Ausreden hin, bis dieser schließlich nach mehreren Tagen erfolgloser Urgenz Anzeige erstattete. Der 18-Jährige brachte das Fahrzeug schließlich zurück.

Er wird bei der Staatsanwaltschaft Linz wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs angezeigt.


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