Kelten sind vier Tage lang auf Burg Piberstein zu Gast
HELFENBERG. Auch wenn vieles noch unsicher ist – der Kulturverein Piberstein hat trotz aller Umstände wieder ein kleines, aber feines Programm für die kommenden Monate zusammengestellt. Mit dem Besuch der Veranstaltungen unterstützt man auch notwendige Sanierungsmaßnahmen.

„Es wird sich zeigen, was wir alles wirklich durchführen können“, sagt Hermann Eckerstorfer vom Kulturverein Piberstein. Ein für Mai geplantes Konzert (Der Hirt auf dem Felsen) musste zwar bereits wieder aus dem Programm genommen werden, auf die Durchführbarkeit anderer Veranstaltungen hofft man aber dennoch, denn der Kulturverein möchte die zum Teil verfallenen Mauern im Außenbereich heuer sanieren und finanziert dies über Eintrittsgelder und Spenden.
Heiteres und Musik
„Gü und Tobyas“ heißt es da etwa am 8. Mai. Günter Wolkerstorfer alias Gü bringt heiter-absurde Szenen, Gedichte und satirische Texte. Dazu mach Tobias Handlbauer, seines Zeichens Singer-Songwriter aus Helfenberg, folkige Popmusik.
Blick in die Vergangenheit
Von 21. bis 24. Mai sind die Kelten auf Burg Piberstein zu Gast – und das quasi wortwörtlich. Unter dem Titel „Die Kleider unserer Vorfahren: Gewänder aus der Hallstatt und Eisenzeit“ zeigt eine Gruppe leidenschaftlicher Kelten Geschichte erlebbar. Wie lebten und gewandeten sich unsere Ahnen? Sie zeigen Kleidung, Handwerk und Kochen von anno dazumal auf. Die Besucher können sich auf eine Zeitreise in die Welt unserer Vorfahren begeben.
Musikschüler zu Gast
Das Saxophonorchester „Saxofiori“ der Landesmusikschule Schlägl unter der musikalischen Leitung von Harald Müller tritt am 30. Mai auf der Burg auf. 25 Saxophone und ein Schlagzeug bringen Geradliniges, Schräges und Unkonventionelles zu Gehör.
Stimmgewaltiges Konzert
Und am 18. Juni steht ein Open- Air-Konzert mit einer der besten A-cappella-Bands Österreichs, dem Vokalensemble Lalá, auf dem Programm. Mit ihrem siebten Album „Call It Human“ dringt die fünfköpfige Formation nun in poppige Gefilde vor. Mit eingängigen Melodien, feinen Klängen und mitreißenden Rhythmen setzen die Musiker ein starkes A-cappella-Ausrufezeichen. „Call It Human“ ist gefüllt mit gekonnten Kompositionen und feinfühligen Arrangements, nur mit ihren Stimmen gesungen.
Immer einen Besuch wert
Ab Pfingsten bis Anfang Oktober wird die Burg auch wieder an schönen Sonntagnachmittagen in der Zeit von 14 bis 17 Uhr offen sein und es wird auch eine Bewirtung geben.


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