„Jeder Stein hat eine Geschichte zu erzählen“: Krößwang zeigt Skulpturen
NEUFELDEN/PÜRNSTEIN. Aus Flusssteinen schafft Gerhard J. Krößwang Skulpturen, die er am Wochenende interessierten Besuchern zeiget.

Schon in seiner Jugend zeigte Krößwang Interesse daran, Steine zu bearbeiten. „Doch erst 2010, mit 50 Jahren, war es soweit, dass die erste Skulptur entstand“, erzählt der Künstler, der in Pürnstein, am Wanderweg entlang der Großen Mühl, sein Refugium errichtet hat.
Die Steine für seine Werke holt er aus einem Bach im Reichraminger Hintergebirge und aus Schotterbänken entlang der Donau. Dabei ist entscheidend, ob ihn der Stein anspreche, sagt Gerhard Krößwang: „Jeder Stein ist eine Persönlichkeit und hat eine Geschichte zu erzählen. Demnach lasse ich einen Stein eine Zeitlang auf mich einwirken.“ Erst dann greift er zum Winkelschleifer und beginnt den Stein zu bearbeiten. Zuletzt werden die Steine geschliffen und geölt. Ihre Farben treten dann hervor und sie erlangen eine glänzende und glatte Oberfläche wie Marmor.
Bei der Ausstellung am Wochenende zeigt der Neufeldner seine Skulpturen aus Kalkstein und lädt ein, die „mannigfaltigen Schönheiten von Steinen zu bewundern.“


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