Vielfältiges Kulturprogramm erwartet heuer die Besucher auf Burg Piberstein
HELFENBERG. Auf Burg Piberstein wird der Sommer 2026 einmal mehr zur Bühne für ein vielseitiges Kulturprogramm, das Literatur, Musik, Bildende Kunst und regionale Initiativen miteinander verbindet.

Bereits im Mai eröffnet ein literarisch-musikalischer Abend den Reigen und widmet sich mit Humor und Tiefgang den Themen Technik und Fortschritt. Kurz darauf rückt die bildende Kunst in den Mittelpunkt: Eine Hommage an den mittlerweile verstorbenen Rohrbacher Zeichenlehrer Herbert Hiesmayr zeigt nicht nur Werke des Künstlers selbst, sondern auch Arbeiten seiner ehemaligen Schüler.
Frische Akzente
Musikalisch zeigt sich der Kultursommer besonders facettenreich. Chormusik zwischen Traumwelten und digitaler Zukunft trifft auf ein Metal Open Air, das nationale und internationale Bands nach Helfenberg bringt. Auch das Saxophonorchester der Landesmusikschulen sorgt mit ungewöhnlichen Klangfarben für frische Akzente, während ein Figurentheaterstück die jüngsten Besucherinnen und Besucher anspricht und einen Kinderbuchklassiker auf poetische Weise zum Leben erweckt.
Weltliteratur auf der Burg
Der Sommer setzt sich mit literarisch inspirierter Musik fort: Wenn Gedichte großer Namen der Weltliteratur neu vertont werden, verschmelzen Sprache und Klang zu einem intensiven Erlebnis. Ergänzt wird das Programm durch eine gemeinsame Radausfahrt, nach Südböhmen.
Regionales Film-Highlight
Im Hochsommer folgt mit einem Soloabend eines Mühlviertler Liedermachers ein weiteres persönliches Konzerterlebnis, ehe ein Filmprojekt aus der Region die Leinwand erobert. Der Streifen „Das Kuahstadt Dilemma“ dreht sich rund um Bad Leonfelden. Begleitet wird der Filmabend von Gesprächen mit den Beteiligten.
Handwerk und Kunst
Der Herbstbeginn gehört schließlich dem Handwerk und der bildenden Kunst. Der bekannte Handwerksmarkt bringt traditionelles Arbeiten und Kulinarik zusammen, während eine Installation aus Papier neue künstlerische Perspektiven eröffnet. Den Abschluss bildet ein Barockkonzert, das mit Werken aus mehreren Jahrhunderten noch einmal die klangliche Vielfalt des Kultursommers unterstreicht.


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