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ST. PETER. Einen zweiten Anlauf wagt Pfarrer Karl Arbeithuber, um einen Pfarrgemeinderat für St. Peter zu schaffen. Denn im Frühjahr konnte die Wahl mangels Kandidaten nicht durchgeführt werden. Jetzt appelliert er an die Bevölkerung, sich für die Seelsorge in der Pfarre einzusetzen und selbst aktiv zu werden.

  1 / 2   Im Frühjahr konnte in der Pfarre St. Peter mangels Kandidaten nicht gewählt werden - jetzt wagt Pfarrer Karl Arbeithuber einen neuen Anlauf. Foto: Diözese/Afra Hämmerle-Loidl

„Ein Pfarrgemeinderat ist nicht der Aufsichtsrat des Pfarrers. Vielmehr hat dieser seelsorgliche Aufgaben in der Pfarre – das müsste die Leute doch interessieren, das müsste ihnen von sich aus ein Anliegen sein“, meint Pfarrer Arbeithuber. Dennoch haben sich zu wenig Kandidaten für die Neuwahl im Frühjahr gemeldet. „Ja, nicht einmal bei den pfarrlichen Gruppierungen hat sich jemand gefunden, der amtlich fungieren wollte. Wir haben zum Beispiel eine sehr rührige Frauenbewegung – aber keine wollte in den Pfarrgemeinderat. Das ist eine sehr bedrückende Situation.“

Meldefrist bis Allerheiligen

Arbeithuber will aber den Leuten nicht nachrennen und zur Mitarbeit drängen. „Ich kann nur versuchen, sie zu motivieren. Es geht nicht um die Gottesdienste, diese Aufgabe wird sicher erfüllt. Aber wenn es nicht genügend Leute gibt, denen die Pfarrgemeinde ein Anliegen ist, ist es einfach schwierig. Wenn wir zehn Kandidaten zusammenbringen, die sich bis Allerheiligen melden, werden wir wählen. Ansonsten müssen wir mit der Diözese eine andere Lösung suchen“, sagt der Petringer Pfarrer, der im nächsten Pfarrblatt einen Appell an die Bevölkerung richtet.

Schwierige Situation in vielen Pfarren

Er weiß auch, dass die Suche in vielen Pfarren mühselig war. Auch in Niederwaldkirchen (die zweite Pfarre, die er als Seelsorger betreut) war es nicht einfach, Kandidaten zu finden. „Da muss sich die Diözese was überlegen. Die Großkirche kann nicht funktionieren, wenn“s schon in der Kleinkirche nicht klappt.“


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