Nonni vom Gestüt Pröll in Ulrichsberg ist das beste Islandpferde-Fohlen Österreichs

Martina Gahleitner Tips Redaktion Martina Gahleitner, 21.09.2018 06:48 Uhr

ULRICHSBERG. Über einen schönen Zuchterfolg freut man sich am Gestüt Pröll in Ulrichsberg: Der kleine Hengst Nonni wurde zum Sieger der diesjährigen Fohlenreise gekürt.

Bei dieser jährlichen Fohlenreise begutachtet und bewertet das Zuchtreferat des Österreichischen Islandpferdeverbandes alle Islandfohlen. Richterin war Nina Bergholtz aus Schweden. Sie lobte: „Beeindruckendes Hengstfohlen mit schönem Gebäude, gutem Temperament und geschmeidigen Bewegungen in jeder Gangart.“ Für Gang, Exterieur und Interieur erhielt Nonni jeweils 8.1 Punkte, was den österreichischen Gesamtsieg bedeutete. Manni, das zweite Fohlen am Gestüt von Christof Pröll schaffte ebenfalls eine respektable Punktezahl und wurde  Siebter.

Liebling der Enkel

Die kleinen Islandpferde sind die absoluten Lieblinge der Enkelkinder von Pröll. Felix und Lisa kommen beinahe jedes Wochenende von Wien ins Mühlviertel, um ihren Opa bei den Pferden zu unterstützen. Das kleine Gestüt in Ulrichsberg besteht bereits seit 20 Jahren. Stammhengst Frekur war das erste selbst gezüchtete Islandpferd und hat selbst eine Elitebewertung und viele schöne Nachkommen.

Leichtrittige Pferde sind das Ziel

Ziel der kleinen aber feinen Zucht sind hübsche, leichtrittige Tölter - die Spezialgangart der Islandpferde -, mit lockeren Bewegungen, die aufmerksam und umgänglich sind und einen einwandfreien Charakter haben. Aufzucht und Haltung erfolgen ausschließlich im Herdenverband, damit das junge Pferd auf ganz natürliche Weise sich unterzuordnen und sich in einer Gruppe zu sozialisieren lernt.

Bei der Fohlenprüfung am Ramlhof in Vordernebelberg mussten Nonni und Manni ihr ganzes Können zeigen und erstmals in ihrem jungen Leben auch mit dem Pferdehänger fahren. Beim Vorstellen unterstützte Islandpferde-Trainerin Barbara Fischer die Familie Pröll. Sie hilft nicht nur beim Anreiten und Ausbilden der Pferde mit, sondern gibt den Enkelkindern auch regelmäßig Reitunterricht, wobei die beiden Kinder am liebsten ohne Sattel durchs Gelände galoppieren.

 

Benannt nach Fernseh-Serie 

Die Namen der Fohlen Nonni und Manni kommen übrigens von einer ZDF-Weihnachtsserie und wurden von den beiden Enkelkindern ausgesucht. Die Geschichte spielt in Island des Jahres 1868: Die beiden Brüder Nonni und Manni leben mit Mutter und Großmutter auf einem Bauernhof, als eines Tages ein Fremder mit einer schlechten Nachricht vom Tode ihres Vaters auftaucht. Als er verdächtigt wird, einen reichen Bauern getötet zu haben, glauben Nonni und Manni dies nicht und halten ihn versteckt

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