Corona im Bezirk Rohrbach: Stabile Lage, aber Abstand halten ist nie verkehrt

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 03.08.2020 17:50 Uhr

BEZIRK ROHRBACH. Nachdem sich die Corona-Situation im Bezirk Rohrbach Ende Juni einigermaßen beruhigt hatte und wir kurzzeitig bereits auf Stand Null an aktuell Erkrankten waren, ging es in den vergangenen Wochen, so wie im ganzen Land, wieder stetig bergauf. Bei der Bezirkshauptmannschaft hat man die Lage aber gut im Griff.

Mit aktuell 16 Covid-19-Infizierten (Stand: Montag Nachmittag) gehört Rohrbach zu jenen Bezirken Oberösterreichs, die am stärksten vom erneuten Anstieg betroffen sind. „Man soll sich von den hohen Zahlen aber nicht schrecken lassen“, beruhigt Valentin Pühringer, Leiter der Abteilung für Sicherheit und Verkehr bei der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach. „Wir wissen, wo die Erkrankungen herkommen und haben Kontakte abgesondert.“ Wenn jetzt innerhalb einer Familie wieder neue Erkrankungsfälle auftreten, steigt zwar die Zahl wieder an, es war damit aber zu rechnen.

Fokus auf Kontaktverfolgung

Der Krisenstab, der seit März dauernd eingerichtet ist, tagt derzeit in reduzierter Form. „Die Nachverfolgung der Kontakte ist unsere Hauptaufgabe. Wir bekommen auch einige Fälle aus anderen Bezirken, etwa auch aus St. Wolfgang, die hier bei uns Kontakte haben“, berichtet Pühringer. Spezielle Corona-Hotspots im Bezirk gebe es nicht, die Infektionsfälle sind verteilt auf die ganze Region. Tagtäglich werden Erkrankte auch wieder gesund bzw. läuft die Frist aus.

Pühringers Appell an die Bevölkerung: Auch wenn die Lage stabil ist, gilt es die Hygieneregeln einzuhalten: „Abstand halten ist auch im eigenen Interesse nie verkehrt.“ Bislang haben sich 182 Rohrbacher mit dem Virus infiziert.

Zehn Tage Quarantäne

Die Quarantänezeit wurde auf Empfehlung des Bundes übrigens in Oberösterreich auf zehn Tage verkürzt. Bisher mussten sich Covid-19-infizierte Personen und Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne begeben.

Rotkreuz mit Testungen beschäftigt

Nach behördlichem Auftrag übernimmt das Rote Kreuz die Testungen. Bezirksrettungskommandant Hannes Raab informiert: „Wir sind täglich für mobile Abnahmen unterwegs und haben zur Unterstützung jeden Tag den Drive-In stundenweise aufgebaut.“

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