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KLAFFER. Beim Mittagessen hörte das Herz von Ludwig Veit plötzlich auf zu schlagen. Dank seiner Familie, die in diesem entscheidenden Moment ganz genau wusste was zu tun ist, geht es ihm heute wieder gut.

Die alarmierten Rotkreuz-Sanitäter besuchten Ludwig Veit und seine Enkel. Foto: OÖRK/Affenzeller
Die alarmierten Rotkreuz-Sanitäter besuchten Ludwig Veit und seine Enkel. Foto: OÖRK/Affenzeller

 “Plötzlich brach Opa leblos zusammen“, schildern die Enkeltöchter jene Momente in den ersten Juli-Tagen, in denen sie sofort merkten, dass etwas nicht stimmt und gemeinsam Erste Hilfe leisteten. „Wir legten Opa auf den Boden. Oma wählte den Notruf und ich begann, ihn wiederzubeleben. Meine Schwestern und Oma halfen mir dabei“, erzählt Jonas. Unterstützung bekam die Familie auch vom Mitarbeiter der Rettungs-Leitstelle, der über das Telefon die Ersthelfer unterstützte. Ein Rettungshubschrauber brachte Ludwig Veit ins Kepler Uniklinikum in Linz, das er wenige Tage später wieder verlassen durfte. „Ich bin stolz auf meine Enkerl. Dank ihnen kann ich mein Leben wieder voll genießen“, freut sich Ludwig Veit aus Klaffer. 

„Das Einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun“

Im Notfall entscheidet jeder Moment über Leben und Tod. „Das Einzige was man falsch machen kann, ist nichts zu tun“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident Aichinger Walter. In 99 Prozent der Fälle passiert nichts, im Ausnahmefall bereit zu sein, lohnt sich zu 100 Prozent. Aus diesem Grund veranstaltet das OÖ. Rote Kreuz ab heute, 28. September, wieder flächendeckende Erste-Hilfe-Kurse an den Dienststellen.

Die Übersicht zu den Kursangeboten in der Nähe sowie eine Anmeldung ist unter www.erstehilfe.at möglich.


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