Niederkappel investiert in Lebensqualität und Sicherheit

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Petra Hanner Petra Hanner, Tips Redaktion, 21.10.2020 09:00 Uhr

NIEDERKAPPEL. Auch wenn die Corona-Pandemie die Gemeinden finanziell unter Druck setzt, ist man in Niederkappel nicht untätig. „Wir arbeiten stets daran, die Lebensqualität zu verbessern. Das geht auch mit kleineren Maßnahmen“, ist VP-Bürgermeister Josef Wögerbauer überzeugt.

Die Sicherheit und Lebensqualität in Niederkappel ist ihm und den Gemeindeverantwortlichen ein großes Anliegen. Dazu gehört auch das örtliche Entwicklungskonzept, das nun überarbeitet wird. In die Schaffung von attraktivem Bauland und die Belebung und Erhaltung des Ortszentrums wird viel Zeit investiert. „Da müssen unter anderem Gespräche und Verhandlungen mit Grundstücksbesitzern über die Bühne gehen. Das wird uns in den nächsten Jahren beschäftigen“, sagt Wögerbauer.

Investitionen in die Zukunft

Einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und Sicherheit leisten auch die öffentlichen Gebäude, die nun barrierefrei zugänglich sind, sowie die neu installierten Löschwasserbehälter in den Dörfern.

In der örtlichen Volksschule wurden heuer bereits Akustikmessungen durchgeführt und ein Handlungsbedarf bescheinigt. „Wir sind dafür bereits mit dem Land Oberösterreich im Gespräch.“

Mehr Platz für die Kinder

Die Kinderbetreuung ist in der Gemeinde durch den örtlichen, zweigruppigen Kindergarten gesichert, wobei nur eine der beiden Gruppen im Kindergartengebäude untergebracht ist. Mangels Platz musste eine Gruppe in die Volksschule ausweichen. „Abhängig von den finanziellen Möglichkeiten wünsche ich mir in den nächsten drei bis vier Jahren eine Sanierung des 35 Jahre alten Kindergartens und dazu noch einen Ausbau, damit beide Gruppen dort Platz finden“, hofft der Bürgermeister.

Besonders wichtig ist ihm auch das Thema Nahversorgung, die jedoch in Niederkappel dank einiger rühriger Unternehmer noch gesichert ist: „Unsere Bäckerei Pumberger, die auch in Lembach eine Filiale betreibt, will in Niederkappel den Standort ausbauen. Derzeit wird am Konzept gearbeitet und wir wollen ihn seitens der Gemeinde voll unterstützen“, freut sich Josef Wögerbauer. In erster Linie soll die Produktion ausgeweitet werden. Rund 25 Mitarbeiter haben dort ihren Arbeitsplatz.

Flächen für Betriebe gesucht

Noch viele mehr, nämlich rund 150 Menschen, haben ihren Job am interkommunalen Betriebsbaugebiet INKOBA in Niederkappel, das seit heuer komplett belegt ist. Wögerbauer: „Das hätte man nie geglaubt, dass das einmal solche Dimensionen annehmen würde. Die Firma Ökofen war dafür ein einzigartiges Zugpferd und wir sind stolz auf das Erreichte.“ Die Akquise neuer Erweiterungsflächen stellt nun eine besondere Herausforderung dar, denn: „Wir haben so viele Anfragen, dass wir drei Hektar auf einen Schlag vermitteln könnten“, erklärt der Bürgermeister. Auch die Erweiterung des Betriebsbaugebietes wird Teil des örtlichen Entwicklungskonzeptes sein.

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