„Menschen zu fotografieren ist einfach total spannend“

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Isabella Hewlett hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Foto: Max Hofstetter
Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 21.10.2020 18:33 Uhr

NEUFELDEN/WIEN/LONDON. Stillleben kann sie auch und gerade während des Corona-Lockdowns sind einige Arbeiten dazu entstanden. Viel lieber aber fotografiert Isabella Hewlett Menschen und bekommt dabei spannende Einblicke.

Erst vor wenigen Tagen ist im Linzer Magazin „Achterbahn“ eine Bilderserie zum Thema Freude von Isabella Hewlett erschienen. „Anstatt einer Bildstrecke über die kleinen Freuden im Leben entstand ein Fotobuch voll Dankbarkeit für die Menschen, die mir vor allem in den letzten Monaten so viel Freude beschert haben“, beschreibt die 27-Jährige, die in Wien und London lebt, aber auch immer wieder in ihre alte Heimat Neufelden kommt.

Gelungene Inklusion ins rechte Bild gerückt

Hier hat sie etwa für die Hopfenbau-Genossenschaft die Ernte dokumentiert, die Hochzeit von Freunden fotografiert oder die Bilder für die Ausstellung der Plattform IN:RO (Inklusives Rohrbach) gemacht. Damit werden Beispiele gelungener Inklusion aufgezeigt, die Fotoschau ist ab Ende November in einer Wanderausstellung zu sehen. „Dieses Projekt sticht wirklich heraus, selten hab ich so viel für mich mitgenommen“, freut sich Isabella über diesen Auftrag.

Jeder Job ist spannend

Aber eigentlich war für sie jeder einzelne Job spannend: „Ich mag die Abwechslung“, sagt die junge Mühlviertlerin, die Models, Schauspieler, sehr viele Musiker, Motorsportler, Business-Leute, Brautpaare und viele mehr fotografiert hat. „Mit der Kamera bekommt man ganz andere Einblicke, die Menschen agieren da anders. Ich mag auch, wenn sie sich bei den Fotoshoots selber einbringen.“ Nach dem graphischen Kolleg in Wien und der dreijährigen Fotoausbildung in London war die Tochter einer Neufeldnerin und eines Engländers einige Zeit in der britischen Hauptstadt tätig. „Hier ist alles sehr busy, sehr inszeniert und durchgestylt. Man kann es sehr weit rauf schaffen, aber das ist für mich nicht wichtig. Ich möchte glücklich sein und das Leben genießen – deshalb bin ich auch nach Wien zurückgekehrt und pendle für Jobs nach London.“ In Österreich hätte sie auch wieder zu ihrer verspielten, künstlerischen Seite zurückgefunden.

Ihr absoluter Traum: ein Büro mit anderen Kreativen, wie Grafikern oder Filmern, um Packages anbieten und sich kreativ austauschen zu können. „Man profitiert immer vom Feedback der anderen“, sagt sie.



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