Kinder dürfen Krippe für die Heilige Familie dekorieren
ST. STEFAN-AFIESL. Eigentlich gibt es in der Adventszeit für die Kinder von St. Stefan-Afiesl täglich eine Geschichte in der Kirche – quasi einen Adventskalender – den die örtliche KFB organisiert. Heuer haben deren Mitglieder sich coronabedingt stattdessen etwas Besonderes für die Krippe einfallen lassen.

„Corona macht uns bei den Plänen, jeden Tag Geschichten in der Kirche vorzulesen, heuer einen Strich durch die Rechnung. Deshalb haben wir von der Katholischen Frauenbewegung überlegt, wie wir trotzdem die Familien in der Adventszeit in die Kirche holen können“, erklärt Christine Kitzmüller. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist ein quasi „interaktives“ Kripperl.
Es schön machen für Weihnachten
Die Weihnachtskrippe wurde zu diesem Zweck bereits Anfang Dezember aufgestellt und Familien sind eingeladen, diese für die Ankunft der Heiligen Familie zu Weihnachten schön herzurichten. „Moos, Zweige, schöne Steine oder selbstgebastelte Sterne – alles ist erlaubt und erwünscht“, sagt Christine Kitzmüller und hofft auf eine ganz besonders schöne Krippe.
Damit Rituale erhalten bleiben
Werte fürs Leben Für sie und die KFB-Mitglieder ist es wichtig, den Kindern auch zu vermitteln, worum es zu Weihnachten wirklich geht. „Viele wissen heutzutage gar nicht mehr, dass Weihnachten mehr ist als nur Geschenke und gut essen. Außerdem ist der Glaube eine Säule in unserem Leben und wir wollen nicht, dass die vielen damit verbundenen Rituale verloren gehen. Sie sind wertvoll für unser ganzes Leben“, ist Kitzmüller überzeugt.


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