Wo Fern- und Onlineunterricht besonders gut gelungen sind
BEZIRK ROHRBACH. Wenn nach den Weihnachtsferien die Schulen wieder geschlossen bleiben, so können viele davon schon von den vorherigen Erfahrungen zehren. Einigen Schulen sind die bisherigen Distance Learning-Phasen besonders gut gelungen.

Direktor Klemens Kurbel von der Volksschule Ulrichsberg beispielsweise zieht nach der zweiten Distance-Learning-Phase eine positive Bilanz: „Wir haben die Betreuung der Kinder unkompliziert und bedarfsgerecht organisiert. Dank des motivierten und engagierten Teams stand dem Lernen von zuhause aus nichts im Weg.“ Die Kinder erhielten von den Lehrerinnen Pläne und Aufgabenstellungen. Die Übergabe erfolgte durch Bereitstellung in Papierform oder über Zusendung per Lernplattform. Die Lehrerinnen waren per Telefon und Videokonferenzen erreichbar und gestalteten eigene Lernvideos. „Wichtig war uns, für die Kinder und deren Eltern da zu sein“, so Kurbel.
Online-fit
Auch an der Technischen Fachschule Haslach gelang das großartig. Für die Schüler wurde ein VPN-Zugang eingerichtet, um von zuhause auf die Schul-PCs zugreifen zu können. Ein Großteil der Lehrerschaft wurde im Herbst mit sogenannten MOOC-Badges (digitale Auszeichnungen) zertifiziert. MOOC steht für Massive Open Online Course, einem Kurs am Onlinecampus der virtuellen Pädagogischen Hochschule. Dieses Fortbildungsangebot wurde vom Bildungsministerium im Rahmen des Acht-Punkte-Planes für den digitalen Unterricht initiiert. Die Lehrer erlernten die Grundlagen zum Einsatz von Lernplattformen, zur digitalen Arbeit mit Schülern und zur erfolgreichen Onlinekommunikation im schulischen Kontext.


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