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BEZIRK ROHRBACH. Alle Winter wieder müssen sich Landwirte und Jäger mit den gleichen Problemen herumschlagen: Während es immer wieder Deppen gibt, die mit ihren Autos auf Feldern „driften“ und so Grund und Boden beschädigen, sind es auf der anderen Seite manche Motorschlittenfahrer, die sich nicht an Regeln halten.

Enorme Schäden richtet das Driften auf Feldern an. Foto: privat
Enorme Schäden richtet das Driften auf Feldern an. Foto: privat

In jüngster Zeit häufen sich wieder Meldungen, wonach mit Fahrzeugen quer durch Wiesen und Felder gefahren wurde und es so zu erheblichen Flurschäden gekommen ist. Der Bauernbund macht deshalb auf die Tragweiter solcher Blödsinnigkeiten aufmerksam: „Hier wird mutwillig Schaden angerichtet. Mit Langeweile lässt sich das nicht erklären“, sagt Bauernbund-Landesobmann Max Hiegelsberger. Hier müsse es nicht nur eine strafrechtliche Verfolgung geben, sondern auch die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema in der Öffentlichkeit. Auch die Polizei geht den Fällen bereits auf den Grund.

In der Dämmerung unterwegs

Immer wieder zu Problemen kommt es auch mit rücksichtslosen Motorschlittenfahrern. Erst kürzlich war ein Skidoo-Fahrer in der Dämmerung und auch noch spätabends querfeldein in Auberg unterwegs. Der Grundstücksbesitzer machte seinem Ärger in den sozialen Medien Luft. Motorschlitten können ebenso große Flurschäden anrichten. Darüber hinaus ist die Dämmerung eine wichtige Zeit für das heimische Wild, das durch den Motorenlärm verschreckt wird. Die gesetzliche Grundlage für Motorschlittenfahrten erfordert ein Einverständnis des Grundbesitzers. Auch Fahrten im Wald sind verboten. Nun wird der Ruf nach einer Kennzeichenpflicht immer lauter, um eventuellen Verstößen leichter nachgehen zu können.


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