Expedition in die Tierwelt

August Gasselsberger, 28.02.2021 08:49 Uhr

Expedition in die Tierwelt

Die gute Möglichkeit seltenen Wildtieren zu begegnen bieten die Wildparks in der Umgebung. So haben da Großtiere wie Rotwild, Schwarzwild, aber auch Steinbock und Gemse großzügige Freiflächen und dank des ganzjährigen Futterangebots beinahe ideale Lebensbedingungen.

Der Tierpark in Altenfelden mit 80 ha passt gut in die hügelige Landschaft des Mühlviertels. Einerseits leicht hügelige Wiesen und auf der anderen Seite steile Abstürze in das Tal der Grossen Mühl, die sich hier den Weg zur Donau sucht. Ideale Bedingungen für eine Unzahl von Hirscharten, die sich auf den großen Wiesenflächen tummeln. Aber auch andere Hornträger, wie Steinböcke, Gemsen, Schafe, Ziegen, etc. scheint es hier gut zu gefallen. Wildschweine haben hier ein Eldorado und haben sich dementsprechend vermehrt und ausgebreitet. Nicht ganz so schön haben es die Exoten, wie Gepard, Ozelot und Serval. Im Gegensatz zu den Pumas und Wölfen streifen sie allein die Gatter und Zäune entlang. Hier wäre es besser, sie paarweise zu halten, oder ganz darauf zu verzichten.

In großen Volieren müssen die vielen Adler und Geier, aber auch Uhu, Eulen und andere Kleinvögel gehalten werden. Sie würden sofort in die Lüfte entschwinden und könnten so den Besuchern nicht in der vorhandenen Vielfalt gezeigt werden. In den Wasserflächen tummeln sich eine Menge verschiedener Enten und Gänse, Störche und auch Pfaue drehen ihr Rad. Eine Berberaffenfamilie sitzt auf dem Dach ihrer Anlage und genießt die Frühlingssonne.

Insgesamt ein schönes und interessantes Ausflugsziel für alle Natur und Tierliebhaber.

Aber auch der Wildtierpark im Almtal ist ein sehenswertes Refugium für viele interessante Tierarten. Weiters sind der Zoo in Schmiding mit vielen Vögeln und einigen Exoten und der Tiergarten in Walding und in Wels lohnende Ausflugsziele.

Wildparks sind auch wichtig für die Arterhaltung und sind beliebte Ausflugsziele für Familien und Schulklassen.

Um zu einigermaßen brauchbare Fotos zu kommen, ist es oft notwendig zwei Runden in der Anlage zu gehen. Die Tiere haben ihren eigenen Lebensrhythmus, sind oft im Schatten der Büsche und etwas Glück braucht man natürlich auch. So bekomme ich erst bei der zweiten Runde dann auch den Wolf zu sehen und den Ozelot etwas besser vor die Linse.

Die angrenzende Gastronomie ist derzeit noch geschlossen und durch die Ausfälle in den Lockdownzeiten stecken diese Tierparks auch in finanzielle Schwierigkeiten und Tierpatenschaften wären eine gute Gelegenheit diesen so etwas über die Runden zu helfen.

 

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