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KLAFFER. Auch wenn die finanzielle Lage aufgrund der Corona-Pandemie angespannt ist, werden in der Kräutergemeinde einige Investitionen gesetzt und somit auch die Hilfsprogramme von Land und Bund gut ausgenutzt.

  1 / 2   In der Siedlung Sonnenweg wurde in den letzten Jahren eifrig gebaut, nur mehr zwei Parzellen sind frei. (Foto: Gemeinde Klaffer)

In den nächsten Wochen wird mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie im Ort sowie beim Campingplatz begonnen. „Wir erwarten uns dadurch eine effizientere Beleuchtung und eine deutliche Energie-Einsparung“, sagt Bürgermeister Franz Wagner. Rund 100.000 Euro werden dafür investiert. Ebenso viel fließt in die Sanierung der Gemeindestraßen und Güterwege.

Blackout-Vorsorge

Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Klaffer nimmt sich die Gemeinde um die Blackout-Vorsorge an und plant den Ankauf eines Notstrom-Aggregates. „Damit können wir bei einem flächendeckenden, länger andauernden Stromausfall das Feuerwehrhaus, Volksschule und Kindergarten und eventuell das Arzthaus und Gemeindeamt mit Strom versorgen“, ist Wagner von der Wichtigkeit dieser Infrastruktur überzeugt. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung soll darüber beraten und ein Beschluss gefasst werden.

Bitte warten heißt es noch beim geplanten Radpark. „Im Gemeinderat ist eine Standort-Diskussion aufgetaucht, die noch geklärt gehört. Aber wir wollen ehestmöglich mit dem Bau beginnen.“

Krabbelgruppe ab Herbst

Wie wichtig Angebote gerade für Familien sind, zeigt die Geburtenstatistik: 17 bzw. 19 kleine Klaffegger kamen in den letzten beiden Jahren zur Welt, dementsprechend steigt der Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen. Wagner: „Derzeit führen wir gemeinsam mit Schwarzenberg drei Kindergartengruppen. Weil wir für Herbst bereits 15 Anmeldungen für Unter-Dreijährige haben, werden wir mit einer Krabbelgruppe starten.“ Diese wird vorerst im Bewegungsraum des Kindergartens untergebracht, was aber keine Dauerlösung sein kann. „Wir werden uns den weiteren Bedarf anschauen und mit unseren Nachbargemeinden gemeinsam eine Lösung suchen.“

Rege Bautätigkeit

Gesucht wird außerdem nach neuen Baugebieten, denn am Sonnenweg sind nur mehr zwei Parzellen frei. „Klaffer hat sich als beliebte Wohngemeinde etabliert und wir wollen auch weiterhin leistbare Baugründe zur Verfügung stellen“, verspricht der Ortschef.

Erneute Kandidatur

Franz Wagner geht bei den Wahlen im Herbst erneut als Bürgermeister-Kandidat der ÖVP ins Rennen. „Es freut mich einfach, für die Leute zu arbeiten und in Klaffer etwas weiterzubringen“, sagt er. Seit zwölf Jahren steht Wagner der Kräutergemeinde vor, zuvor war er als Vizebürgermeister aktiv.


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