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BEZIRK ROHRBACH. Erstmals seit mehr als sechs Jahren ist schon morgen, am 10. Juni, wieder einmal eine partielle, das heißt teilweise Sonnenfinsternis über dem Rohrbacher Himmel zu sehen. Es ist gleichzeitig das größte astronomische Event in diesem Jahr.

Nur wenig verdeckt wird diesmal die Sonne durch den Mond. (Foto: Siegi Ganser)
Nur wenig verdeckt wird diesmal die Sonne durch den Mond. (Foto: Siegi Ganser)

„Diese Finsternis ist genau zur Mittagszeit, wo die Sonne am höchsten steht, zu beobachten. Der erste Kontakt, bei dem der Mond die Sonne „berührt“ ist in unseren Breiten um 11.44 Uhr, die Mitte und zugleich die maximale Verdunkelung ist um 12.36 Uhr zu erwarten. Der Zweite Kontakt und zugleich auch schon wieder das Ende der Finsternis wird um 13.27 Uhr sein“, erklärt Siegi Ganser aus St. Peter von den Astrofreunden Oberes Mühlviertel (AOM).

Nur wenig verdeckt

Wer sich aber spektakuläre Bilder erhofft, der wird diesmal enttäuscht. Nur rund sechs Prozent der Oberfläche bzw. elf Prozent des Sonnenumfangs werden verdeckt sein. Wer nicht darauf achtet, dem wird die Verdunkelung gar nicht auffallen.

Eine dringende Information hat Siegi Ganser aber noch für alle Beobachter: „Benutzen Sie bitte zur Beobachtung der Sonnenfinsternis nur eine geeignete Sonnenfinsternisbrille!“ Die Augen brauchen für dieses Event besonders guten Schutz.

Komplette Sonnenfinsternis in der Polarregion

Wer übrigens eine kompette Verdunkelung der Sonne und damit eine ringförmige Sonnenfinsternis erleben möchte, der muss dafür einen weiten Weg in Kauf nehmen. In der Arktis von den Hudson Bay in Kanada über den äußersten Nordwesten Grönlands, den Nordpol und den arktischen Ozean nach Ostsibirien hin wird die Sonne vom Mond quasi komplett bedeckt zu sehen sein.


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