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AIGEN-SCHLÄGL. Von der Wichtigkeit des Rotkreuz-Marktes sind die Rohrbacher Lions überzeugt und stellten sich daher als Unterstützer dieser Sozialeinrichtung ein.

v.l. RK-Bezirksgeschäftsleiter Johannes Raab, Marktleiterin Karin Mandl, Lions-Präsident Karl Lehner, RK-Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner (Foto: Lions)

Lionsclub-Präsident Karl Lehner brachte eine größere Menge an qualitativ hochwertiger Babynahrung in den Rotkreuz-Markt nach Aigen-Schlägl und bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei Marktleiterin Karin Mandl und ihren 43 freiwilligen Mitarbeitern für ihren Einsatz. „Der Rotkreuz-Markt bietet eine unbürokratische Hilfestellung mit niederschwelligem Zugang, damit der notwendige Einkauf nicht zur finanziellen Überlebensfrage wird“, betonte Lehner.

Einkaufen zum günstigen Preis

Der Rotkreuz-Markt in Aigen-Schlägl ist der einzige seiner Art im Bezirk Rohrbach und bietet jenen Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht, eine vergünstigte Einkaufsmöglichkeit für Güter des täglichen Bedarfs. Aktuell haben 740 Personen mit ihrer Einkaufskarte Zutritt zum Markt, der immer Dienstag und Donnerstag Nachmittag geöffnet ist. Marktleiterin Karin Mandl bestätigt, dass der Markt sehr gut angenommen wird. „Auch wenn noch manchmal eine Hemmschwelle zu spüren ist, ermutigen wir diese Menschen, keine Scheu zu haben und unser Angebot in Anspruch zu nehmen“.

Rotkreuz-Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner ergänzt: „Obwohl wir im Bezirk eine gute und gefestigte soziale Einkommensstruktur haben, fallen nicht wenige aus den unterschiedlichsten Gründen unter die monatliche 1.000 Euro-Nettoeinkommensgrenze.“

Spenden sichern Sortiment

Die Waren werden von Geschäften und Produzenten abgeholt. „Unser Transporter legt jährlich rund 10.000 Kilometer zurück“, berichtet RK-Bezirksgeschäftsleiter Johannes Raab. „Wir können jede Hand, die mithilft, immer brauchen. Neben Freiwilligen freuen wir uns über jede Spende, beispielsweise in Form von Einkaufsgutscheinen, damit wir unser Sortiment aufrechterhalten und ausbauen können.“

Einkaufsberecht sind Personen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 1.000 Euro (Alleinstehende) bzw. 1.500 Euro (Ehepaare). Einkaufskarten können beim Roten Kreuz, der Bezirkshauptmannschaft und in jeder Gemeinde beantragt werden.


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