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HOFKIRCHEN. Bislang sind die Haarreste bei Friseur Team & Barber Hehenberger im Restmüll gelandet. Inhaber Ralph Hehenberger war aber schon länger auf der Suche nach einer Alternative. Mit „Hair Help the Oceans“ ist er fündig geworden.

Die Haarreste werden einmal im Monat abgeholt. (Foto: Jillian Cain Photography/shutterstock.com)
  1 / 2   Die Haarreste werden einmal im Monat abgeholt. (Foto: Jillian Cain Photography/shutterstock.com)

„Wir legen sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit. Damit, dass die Haarreste unserer Kunden, welche nicht für eine Perücke geeignet sind, ab sofort bei ‚Hair Help the Oceans‘ verwendet werden, haben wir den letzten Baustein gesetzt“, freut sich Ralph Hehenberger. Doch was steckt hinter „Hair Help the Oceans“? Haare besitzen die besondere Eigenschaft, wasserunlösliche Materialien aufzusaugen und an sich zu binden. Daher eignen sie sich hervorragend als natürliches Reinigungsmittel gegen Verschmutzungen wie Öl, Benzin und Sonnenmilchreste in Gewässern. Ein Kilogramm Haar kann dabei bis zu acht Kilogramm Öl aus dem Wasser filtern. Die abgeschnittenen Haare werden in Papiertüten gesammelt und dann von „Hair Help the Oceans” abgeholt. Dort werden sie zu Rollen und Filz-Matten verarbeitet und später als Filter in verschmutzten Gewässern eingesetzt. „Nachdem die Haare möglichst viel Öl aus dem Wasser gezogen haben, können sie gereinigt werden und sind dann noch bis zu acht Mal wiederverwendbar“, erklärt Hehenberger die Vorgehensweise von „Hair Help the Oceans“.

Weltweiter Einsatz

Die Haarfilter werden weltweit eingesetzt. Egal ob im Meer oder an Seen, vor Industriegebieten oder an Küsten. Im Sommer 2019 kamen die Haarfilter beispielsweise auch vor Mauritius zum Einsatz, als dort ein Frachter auf Grund lief und mehrere Tausend Tonnen Öl verlor. „Wir freuen uns wirklich sehr, ein Teil von ‚Hair Help the Oceans‘ zu sein“, sagt Ralph Hehenberger abschließend.

Weitere Informationen zu Hair Help the Oceans unter: https://www.hair-help-the-oceans.com/


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