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ST. MARTIN. Es war nicht einfach für Margit und Dietmar Wengler. Aber trotz der herausfordernden Umstände haben die beiden während ihres Hilfsaufenthalts in Sri Lanka wieder viel erreicht und damit den Menschen Hoffnung geschenkt.

Margit und Dietmar Wengler helfen weiter den ärmsten Menschen in Unawatuna. (Foto: privat)
  1 / 4   Margit und Dietmar Wengler helfen weiter den ärmsten Menschen in Unawatuna. (Foto: privat)

Vier neue Häuser, sieben Küchenanbauten und zudem Montessori-Kindergarten, Armenschule und das Altenwaisenheim mit allem Nötigen versorgt und 100 Patenkinder unterstützt: So schaut, in trockenen Zahlen ausgedrückt, die Bilanz nach zehn Wochen in Unawatuna aus. Dahinter steckt jedoch jede Menge Energie, die das St. Martiner Ehepaar in die Baustellen gesteckt hat. Dieses Jahr noch mehr als zuvor. „Die wirtschaftliche Lage ist katastrophal. Strom gibt es nur stundenweise und alles ist viel teurer geworden oder war gar nicht verfügbar. Zement haben wir zum Beispiel nur bekommen, weil wir die Lieferanten schon so lange kennen und alle mithelfen wollen“, berichtet Margit Wengler, die auf ein breites Helfernetzwerk in Sri Lanka und auch zu Hause zurückgreifen kann. „Geht nicht, gibt’s nicht“, ist ihre Devise: Man müsse immer positiv denken, dann klappe es auch.

Seit dem Tsunami 2004 bemühen sich Margit und Dietmar Wengler, den Ärmsten zu helfen; an die 40 Häuser haben sie mittlerweile gebaut. „Wir kommen immer durch Zufall zu Familien, die es verdienen, dass man ihnen hilft. Viele Menschen hier in Unawatuna haben gar keine Chance, aus der Armut rauszukommen“, erzählt die St. Martinerin, die für nächstes Jahr schon wieder zwei, drei Baustellen anvisiert hat.

Bildung schafft Zukunft

Dazu kommen die mehr als 100 Patenkinder, die dank der vielen Spender unterstützt werden können: „Sie bekommen ihre Schulsachen bezahlt und können in eine englischsprachige Schule gehen. Mittlerweile haben unsere ersten Patenkinder gute Jobs und können ihre Familie erhalten“, freut sich Wengler. Kraft schöpfen die beiden Häuslbauer aus den vielen schönen Erlebnissen voller Dankbarkeit und Respekt, die sie hier erfahren. „Thank you, Madame Margret, thank you so much“, ist immer wieder zu hören, wenn Margit Wengler auf ihrer Tour mit dem Tuk-Tuk unterwegs ist.

Und auch beim St. Martins-Fest, bei dem wieder 300 Leute mit Reis und Bettwäsche ausgestattet wurden, war die Dankbarkeit riesig. 4.500 Kilo Reis wurden an diesem Nachmittag verteilt, den sich die Armenfamilien nicht mehr leisten können.

Ostermarkt am Karsamstag

Kaum zu Hause angekommen, steht das emsige Ehepaar schon wieder in der Backstube und sammelt mit Mehlspeis-Verkauf Geld für die nächste große Reislieferung für Sri Lanka. Am Karsamstag, 16. April, findet ganztags ein Ostermarkt bei den Wenglers zu Hause statt. Hier werden Mehlspeisen, frische Tees und Gewürze, Young Living-Produkte und Ostersachen vom Krippen-Franz zugunsten des Hilfsprojektes angeboten.

Ostermarkt am Karsamstag, 16. April, ganztags (mit Osterhasenbesuch am Nachmittag)
Aubachweg 18, St. Martin
Spendenkonto: Raiffeisenbank, AT11 3430 0000 0023 8451
Kennwort: Hilfsprojekt Sri Lanka
www.srilanka.lunart.at

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