Über Kurzwelle in Kontakt: Amateurfunker laden zur Vorführung
PFARRKIRCHEN. Wie man bei einem Blackout in Kontakt bleiben kann, zeigen die Amateurfunker des Bezirkes beim Funktag am 1. Mai.

Für Hermann Heinetzberger, Obmann des Amateurfunkclubs Rohrbach, steht fest, dass ihr Hobby nicht nur ein Zeitvertreib ist, sondern vielmehr eine Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit: „Wir sind bei Katastrophen sofort einsatzbereit und können über Kurzwellenstation auch bei einem Blackout in Kontakt bleiben.“
Beim sechsten Amateurfunk-Fieldday am Sonntag am Sportplatzgelände in Pfarrkirchen, wird so ein Not- und Katastrophenfunkdienst österreichweit auf Kurzwelle durchgeführt und somit unter realistischen Bedingungen in Form eines Wettbewerbes trainiert. „Unser Funkclub hat beim Wettbewerb im Vorjahr den 25. Platz von 151 Teilnehmern erreicht“, berichtet der Obmann stolz.
Der Wettbewerb findet von 7 bis 10 Uhr und von 16 bis 19 Uhr statt, in der Pause werden Funkverbindungen im Nahbereich vorgeführt. Zugleich können sich die Besuchenden an diesem Tag über die eigenen Funkmöglichkeiten oder die Amateurfunk-Lizenzprüfung informieren.
Fuchsjagd per Funk
Wie gewohnt wird auch eine Funkfuchsjagd angeboten, bei der die Kinder mit kleinen Preisen für den gefundenen „Fuchs“ belohnt werden. Für Bewirtung in kleinem Rahmen ist gesorgt.


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