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ROHRBACH-BERG. Den Wochenmarkt am Samstag hat die Interessensgemeinschaft pRO-Rad genutzt, um auf die Wünsche und Anliegen der Radfahrer und Fußgänger aufmerksam zu machen. Denn für eine sichere autofreie Fortbewegung braucht es noch einige Schritte.

  1 / 4   So ein Zebrastreifen schafft Sicherheit: Bei einem Infostand mitsamt Radlcheck informierte die Gruppe pRO-Rad über die Anliegen von Radfahrern und Fußgängern. (Foto: Gahleitner)

Ein temporärer grün-weißer Zebrastreifen beim Abbiegen in die Rohrbacher Pfarrgasse machte am deutlichsten auf den Auftritt der Gruppe aufmerksam. Hier wurden die Autofahrer achtsam. Und genau das will pRO-Rad erreichen. „Wir wollen die Leute sensibilisieren und aufzeigen, dass wir ein sicheres Fuß- und Radsystem in Rohrbach-Berg brauchen“, sagt Magdalena Schönhuber. Wenn sie mit ihren drei Kindern mit dem Rad unterwegs ist, merkt sie genau, wo es hapert. Gewünscht sind deshalb etwa zusätzliche Geh- und Radwege, mehr Zebrastreifen, eine durchgängige 30er-Zone im Stadtzentrum, aber auch eine Begegnungszone in der Innenstadt. Von einer Verkehrsberuhigung würden auch die Geschäftstreibenden profitieren, ist man überzeugt.

Blick auf das Ganze

Dabei hat die parteiunabhängige Gruppe die ganze autofreie Fortbewegung im Blick – es geht um kleine und große Radfahrende ebenso, wie um jene, die mit dem Kinderwagen, Rollstuhl, Scooter oder zu Fuß unterwegs sind. „Wir treffen uns regelmäßig und gehen mit unseren Themen auch zu den Gemeindeverantwortlichen. Da bleiben wir sicher dran“, verspricht Schönhuber.

Geld in die Hand nehmen

Hürde bei der Errichtung von Geh- und Radwegen sind natürlich die Kosten, aber auch, weil oft kein Grund dafür zur Verfügung steht, weiß der Radbeauftragte Gerhard Kraml. Er bestätigt aber, dass vom Sportplatz bis zur Akademiestraße ein Mehrzweckstreifen geplant ist. „Unbedingt brauchen wir einen Geh- und Radweg nach Sexling, weil dieses Siedlungsgebiet wächst“, ergänzt er. In erster Linie brauche es aber gegenseitige Rücksichtnahme, damit alle sicher auf den Straßen unterwegs sein können.


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