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ST. OSWALD. Touristisch vielseitig und beliebt – so kennt man St. Oswald. Und doch fehlen seit Jahren ein dazu passender Gastronomiebetrieb und ein Nahversorger. Das soll sich jetzt ändern.

  1 / 2   Der Oswalder Pfarrstadel ist ein beliebter Treffpunkt, der für große Veranstaltungen ideal ist. (Foto: Johann Reiter)

„Das Projekt befindet sich bereits in der Finalisierungsphase. Wir haben einen Standort im alten Schulgebäude bzw. der ehemaligen Raiffeisenbank, den wir adaptieren wollen, und am 15. August werden wir unser Vorhaben der Bevölkerung präsentieren. Dort wird sich entscheiden, ob das Projekt Anklang findet und weiterverfolgt wird“, gibt Bürgermeisterin Heidemarie Silber eine kleine Vorschau.

Angedacht ist ein gesellschaftlicher Treffpunkt als Ergänzung zum sozialen Leben in der Gemeinde, aber auch, um die Touristen vor Ort zu binden. „Die Leute kommen ja, um hier zu wandern oder Rad zu fahren, aber leider fehlt uns momentan ein Ort zum Einkehren und Rasten“, so die Bürgermeisterin. Nun soll in einem ersten Schritt eine Gastronomie eingerichtet werden, in weiterer Folge könnten sogar Ferienwohnungen angeboten werden. Und auch ein kleiner Nahversorger soll die Dinge des täglichen Bedarfes und einige regionale Produkte führen.

Beliebter Pfarrstadel

Eine direkte Konkurrenz für den beliebten und gerne genutzten Pfarrstadel in St. Oswald, der von mehreren Vereinen saniert wurde, die ihn auch betreuen, werde das neue Konzept aber keinesfalls sein, sagt Heidemarie Silber: „Das, was entstehen wird, soll klein, aber fein sein. Der Pfarrstadel bleibt für große Veranstaltungen natürlich unser erstes Angebot.“ Ziel ist es, im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

Großveranstaltung steht an

Ein Großereignis stemmt die Gemeinde St. Oswald dank des guten Miteinanders am 18. und 19. Juni mit dem Bezirksmusikfest. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Gemeinde auch einmal im Fokus steht. Das Bezirksmusikfest ist zwar eine große Herausforderung, aber ich bin sehr stolz darauf, dass wir einen so tollen Musikverein haben, der sich da drübertraut und dessen kreative Mitglieder für alles eine Lösung finden“, spielt die Bürgermeisterin beispielsweise auf die Einrichtung eines „Kreisverkehrs“ bei der Großveranstaltung an. Durch lokale Umleitungen wird der Verkehr optimal organisiert. Insgesamt sind rund 350 Helfer nötig – was für eine 500-Seelen-Gemeinde eine immense Herausforderung bedeutet. Doch die Musikkapelle St. Oswald hat Erfahrung: 1999 war sie übrigens die erste im Bezirk, welche die Veranstaltung auf einem Sportplatz ausgetragen hat. Heute ist das Standard bei fast allen Bezirksmusikfesten.


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