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BEZIRK ROHRBACH. Insgesamt neun Fahrzeuge spendete das Österreichische Rote Kreuz in die Ukraine. Katja Bieringer und Franz Kehrer, beide beim Roten Kreuz im Bezirk tätig, waren Teil des begleitenden Teams.

Katja Bieringer und Franz Kehrer (3. v. l.) im Kreise ihrer Kollegen (Foto: Rotes Kreuz)
Katja Bieringer und Franz Kehrer (3. v. l.) im Kreise ihrer Kollegen (Foto: Rotes Kreuz)

Der Sanitätseinsatzwagen 4.0967, so die offizielle Bezeichnung, war Teil des Kontingents an Rettungswägen, die an das Ukrainische Rote Kreuz gespendet wurden. Die beiden freiwilligen Mitarbeiter Katja Bieringer (Ortsstelle Ulrichsberg) und Franz Kehrer (Ortsstelle Lembach) meldeten sich für die Überstellung. „Ich habe mich gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich diesen ‚Langstreckenflug‘ übernehmen möchte“, blickt Franz – er ist ausgebildeter Pilot – auf den Beginn der Reise zurück. „Es war ein schönes Erlebnis, alles war durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hervorragend organisiert.“

Die Wartedauer an der Grenze zwischen Ungarn und Ukraine war zwar kalkuliert worden, aber mit sechs Stunden trotzdem sehr lang. Das hat auch Katja Bieringer so empfunden, sonst gab es aber nur Positives zu berichten. Die einzige Frau im Team war als Fahrerin des Rot-Kreuz-Delegierten eingeteilt.

Große Familie

„Es ist egal, wo Rot-Kreuzler zusammenkommen – es funktioniert, egal ob im Bezirk oder international“, war die Ulrichsbergerin beeindruckt. Beim gemeinsamen Essen mit dem österreichischen Botschafter in der Ukraine waren Kollegen aus der Ukraine und Schweden dabei. Rückblickend sind sich beide einig: „Toll, dass wir da dabei sein durften. Das Team ist schnell zusammengewachsen“, sagt Katja mit ein wenig Wehmut, „der Abschied hat direkt weh getan.“


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