Helfenberger Kinder unterstützen den Armenkindergarten in Sri Lanka
HELFENBERG/ST. MARTIN. Großartige Unterstützung für den Armenkindergarten der Wenglers in Sri Lanka leisteten die Kinder aus Helfenberg.

Nachdem Margit Wengler das Hilfsprojekt im Kindergarten und in der Volksschule vorgestellt hatte, ließen es sich die Kinder nicht nehmen, selbst aktiv zu werden. Sie haben eifrig gebastelt, unter anderem mit Naturmaterialien, und ihre Werke beim Ostermarkt gegen einen freiwilligen Beitrag verkauft. Die Pfarre Helfenberg schloss sich mit einer Kindermesse, die von Direktorin Ursula Kastner und den Kindern musikalisch gestaltet wurde, an. Ebenso hat sich die Mütterrunde an der Aktion beteiligt und für das Projekt gesammelt. So kam schließlich eine schöne Summe zusammen, die vom Land OÖ durch die Aktion „Fair Play“ mit 2.000 Euro aufgestockt wurde.
Initiiert wurde das Ganze von Christa Stimmeder, die selbst schon für das Hilfsprojekt von Margit und Dietmar Wengler auf einer Baustelle in Unawatuna aktiv geworden ist und auch ein Patenkind unterstützt. „Mit wenig Aufwand haben wir wirklich viel erreicht“, freut sich die Helfenbergerin über den Erfolg.
Riesenration Reis
Margit Wengler ist dankbar über diese großartige Hilfe, die dringend notwendig ist: „Unter anderem wird mit dem Geld eine Riesenration Reis für den Montessori-Armenkindergarten gekauft“, kündigt die St. Martinerin an. „Denn diese Kinder bekommen von zuhause kein Essen mit, weil einfach nichts mehr da ist.“ Sie ist aktuell besonders auf die Unterstützung durch ihr großes Netzwerk angewiesen, da Dietmar Wengler seit Mitte Dezember um seine Gesundheit kämpft. „Unsere Ziele – Hilfe zur Selbsthilfe für die Ärmsten der Armen, ordentliche Schulbildung für die Kinder und die Versorgung unserer Schützlinge –werden wir aber trotzdem nicht aus den Augen verlieren. Denn das Leben in Sri Lanka ist aufgrund der drastisch gestiegenen Preise und der katastrophalen wirtschaftlichen Lage für die Einheimischen kaum mehr leistbar“, berichtet Margit Wengler. Seit Beginn der Corona-Krise werden die Schützlinge in Sri Lanka regelmäßig mit Reis versorgt.


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