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HASLACH. Drei Jungstörche sind heuer in Haslach geschlüpft, sehr zur Freude der Haslacher Storchenfreunde. Doch nun bangen sie um zwei der Tiere: Sie müssen jetzt wieder aufgepäppelt werden.

  1 / 2   Am 27. Juli machte der erste der Jungstörche seinen ersten Flugversuch - da war die Welt noch in Ordnung. (Foto: Eva Grielhüsl)

Die ersten Flüge der drei Kleinen gingen noch gut aus, doch dann ging es sprichwörtlich bergab: Eines der drei Jungtiere wurde am Parkplatz in der Stahlmühle beobachtet, es flog einfach nicht mehr weg. Die örtlichen Storchenfreunde, die zu Hilfe gerufen wurden, fingen das Tier ein und brachten es in Sicherheit, wo es sich stärken und eigentlich wieder in den elterlichen Horst fliegen sollte. Doch das passierte nicht. Es war zu schwach. Deshalb brachten es die Kümmerer zur Tierschutzstelle nach Freistadt, wo eine Krankheit festgestellt wurde. Das Tier – es ist ein Mäderl, das auf den Namen Eva getauft wurde – wurde anschließend zu einer Storchenstation in die Steiermark gebracht, wo es nun aufgepäppelt wird.

Noch ein Patient

Doch damit nicht genug. Nur wenige Tage später gelang es auch dem zweiten der drei Jungtiere nicht mehr, hoch in den Horst zu fliegen. Wieder eilten die Storchenretter aus Haslach zu Hilfe und die Tierschutzstelle Freistadt holte den Vogel ab, wo dieselbe Krankheit festgestellt wurde und er nun weitergepflegt wird.

Alle Beteiligten hoffen, dass sich die Kleinen wieder erholen und sich den Artgenossen anschließen können, die von Haslach aus immer rund um den 15. August in den sonnigen Süden aufbrechen.

Das dritte Storchenkind ist bis dato wohlauf.


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