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BEZIRK ROHRBACH. Es war am 19. April 1999, als der damalige ärztliche Leiter des LKH Rohrbach, Primar Walter Schmid, sich für die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Herz- und Kreislaufpatienten einsetzte. Unterstützung fand er im ehemaligen Bürgermeister Josef Oyrer. Im abgelaufenen Jahr feierte die OÖ Herzverband-Bezirksgruppe Rohrbach schon ihr 25-jähriges Bestehen.

Jeden Monat wandert die Herzgruppe gemeinsam im Bezirk. (Foto: privat)
Jeden Monat wandert die Herzgruppe gemeinsam im Bezirk. (Foto: privat)

Ein Vierteljahrhundert ist ins Land gezogen. Die Herzgruppe hat unter der Führung des langjährigen Bezirksleiters Gerhard Raab ihre Aktivitäten laufend ausgebaut. So wird das wöchentliche Turnen im Pfarrsaal Rohrbach-Berg gerne angenommen. Die monatlichen Stammtische bieten die Möglichkeit, sich auszutauschen. Ein Highlight sind die monatlichen, geführten Wanderungen im Bezirk und auch Arztgespräche und spezielle Vorträge finden laufend statt. Der Mitgliederstand ist inzwischen auf rund 75 Mitglieder angewachsen. Landesweit ist der Herzverband die größte Selbsthilfegruppe mit rund 1.500 Mitgliedern.

Herzverband in Zahlen

In 25 Jahren haben etwa 10.500 Teilnehmer 880 Turnstunden des Herzverbandes absolviert. 250 Wanderungen führten 7.500 Personen quer durch den Bezirk. An 108 Stammtischen haben 1.200 Betroffene teilgenommen. Dazu kommen noch rund 50 Vorträge von Internisten und viele wertvolle Arztgespräche. Das Jubiläum wurde in der Rohrbacher Mosthütte gemeinsam mit Landespräsident Wolfgang Zillig, Pfarrer Alfred Höfler, Walter Schmid und zahlreichen Mitgliedern und Freunden des Herzverbandes gefeiert.


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