Vortrag in Rohrbach beleuchtet die lokalen Wurzeln des oö. Bauernkriegs
ROHRBACH-BERG. Der OÖ Bauernkrieg jährt sich heuer zum 400. Mal. Geschichtsinteressierte erfahren bei einem Vortrag am 12. Februar in Rohrbach mehr über die Geschehnisse von 1626, die ihre Anfänge in Habach bei Lembach genommen haben.
Ein tödlicher Raufhandel zwischen hiesigen Bauern und bayerischen Soldaten in Habach zwischen Lembach und Doppl gab im Mai 1626 den entscheidenden Funken für den großen Aufstand. Das Stadtgeschichte-Team Rohrbach-Berg lädt ein, die lokalen Wurzeln des europaweit bedeutenden Konflikts besser zu verstehen. Als Referent kommt mit Gerhard Schwentner vom Diözesanarchiv Linz einer der renommiertesten Experten für die oberösterreichischen Bauernkriege zu Wort. Gemeinsam mit der Historikerin Elisabeth Mayrhauser wird er beleuchten, warum gerade das Obere Mühlviertel zum Schauplatz dieses verzweifelten Widerstands gegen religiöse Unterdrückung und bayerische Besatzung wurde.
Neben militärischen Strategien stehen vor allem die Schicksale der Menschen in der Region im Vordergrund. Besucher erfahren, wie die Ereignisse von damals das soziale Gefüge und die Identität der Heimat geformt haben.
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