Lesergedicht: Durchbrechen wir das Nebelmeer

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 22.11.2020 16:08 Uhr

LICHTENAU. Mit ihrem Gedicht „Nebelmeer“ möchte Daniela Königseder aus Lichtenau in Menschen das Bewusstsein wecken, dass wir jetzt Solidarität und Zusammenhalt brauchen, aber auch Hoffnung und Mut verbreiten: Am Ende wird alles gut, daran müssen wir glauben und die Corona-Krise gemeinsam stemmen.

Die Welt versinkt im Nebelmeer,

Menschen fällt das Atmen schwer.

Kalt und grau hängt er auf Seelen,

Verzweiflung, Angst und Sorge quälen.

Wohin soll jetzt das Leben geh´n,

wenn wir die Hand vor dem Gesicht nicht sehn?

 

Menschen sterben über Nacht.

Dunkelheit in den Tag gebracht.

Die einen trauern und kämpfen doch,

andere belächeln, feiern immer noch.

Denken, die Kälte erwischt sie nicht –

der Nebelhauch in jede Ecke kriecht.

 

Geh den Weg durch diese Wolkentür:

aus IMMER ICH, endlich zum WIR.

Wenn wir schützen und verzichten,

das Nebelmeer - es wird sich lichten.

Willst du den Himmel wieder seh´n,

musst du durch graue Zeiten geh´n.

 

Doch atme auf, vergiss es nicht,

überm Nebelmeer – da strahlt ein Licht.

Verzweifle nicht und glaub daran,

weil man so Kräfte freisetzen kann.

Wirst du auch schwer und einsam sein,

in Wahrheit bist du nicht allein. 

Am Ende - wir gemeinsam siegen,

uns bald wieder in den Armen liegen.

 

Dunkelheit macht das Leben schwer,

durchbrechen wir das Nebelmeer…

 

Verfasserin: Daniela Königseder

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Kommentare

  1. Regina Schürz
    Regina Schürz23.11.2020 11:04 Uhr

    "Nebelmeer" - Liebe Daniela! Danke für das schöne Gedicht. Wirklich einmalg und treffend. LiebeGrüße Regina

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