Alleinerziehender Papa: „Die Caritas Familienhilfe war unser Glücksfall“
ROHRBACH-BERG. Franz S. aus Rohrbach-Berg ist alleinerziehender Vater und geht Vollzeit arbeiten. Schnell war klar, dass er Unterstützung bei der Kinderbetreuung brauchen würde, damit sich die Kinder trotz der schwierigen Familiensituation gut entwickeln. Also fragte er bei der Caritas-Familienhilfe an.

Das größte Problem war für Franz S. die Betreuung seiner Kinder Magdalena (14) und Reinhard (11) am Nachmittag zu organisieren, während er noch in der Arbeit war. Im Gespräch mit Caritas-Teamleiterin Christina Mayrhofer stand schnell fest, dass ein längerfristiger Einsatz notwendig werden würde. „Das Kennenlernen der Familienhelferin war total unproblematisch“, erinnert sich der 47-jährige Familienvater. „Caritas-Mitarbeiterin Karoline Pröll stand vor der Tür und hat von Anfang an alles gemanagt. Sie konnte sehr gut mit Magdalena und Reinhard umgehen und hat sich prima in unsere Familie eingefügt.“ Pröll betreute die Kinder anfangs 20 Stunden pro Woche.
„Handwerkszeug“ für die Kinder
Die Kinder wurden selbständiger, und so kommt Pröll heute nur noch einmal pro Woche für sechs Stunden in die Familie. Dabei kümmert sie sich um die Essensversorgung und schaut, wo ihre Hilfe gebraucht wird. „Ich gebe den Kindern einfach noch ein bisschen ein „Handwerkszeug“ mit, damit sie in Zukunft gut zurechtkommen – sei es, dass sie wissen, wie eine Waschmaschine einzuschalten ist oder dass sie die Zimmer in Ordnung halten.“ „Die Caritas-Familienhilfe war wirklich ein Glücksfall für unsere Familie“, ist Franz S. dankbar und sagt abschließend: „Immer wieder sehe ich Familien, die Hilfe durch Erkrankungen oder Schicksalsschläge brauchen würden. Leider ist die Hemmschwelle, sich Hilfe zu holen, oft zu groß Ich kann jeder Familie, deren Familiensystem ins Wanken geraten ist, nur empfehlen, sich an die Caritas zu wenden.“


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