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Vorsorgen gegen Demenz: Sozialsprengel macht neue Volkskrankheit zum Jahresthema

Martina Gahleitner, 03.04.2021 06:06

SARLEINSBACH/ROHRBACH-BERG. Vorsorgen ist besser als heilen: Diese alte Volksweisheit gilt auch bei Demenz.

Das Gehirn sollte man regelmäßig trainieren. Foto: LightField Studios/Shutterstock.com
Das Gehirn sollte man regelmäßig trainieren. Foto: LightField Studios/Shutterstock.com

Wie kann man gegen Demenz vorsorgen? Und gibt es Tipps für einen guten Umgang mit demenzkranken Menschen? Der Sozialsprengel Oberes Mühlviertel nimmt sich im heurigen Jahr speziell um die neue Volkskrankheit Demenz an und beantwortet auch diese Fragen.

Derzeit leben in Österreich rund 130.000 Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen. Etwa 80 Prozent von ihnen werden daheim von Angehörigen betreut und diese stoßen nicht selten an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Gerlinde Arnreiter von der Sozial- und Demenzberatungsstelle Rohrbach beim Sozialhilfeverband und Vorstandsmitglied beim SOM hat zwei neue Broschüren gestaltet, um pflegende Angehörige zu unterstützen.

Wertvolle Tipps

Im Folder „Tipps zur Demenzprophylaxe“ gibt es wertvolle Ratschläge zur Vorsorge. Etwa, dass Bewegung das Gehirn ankurbelt, regelmäßiger Kontakt zu Familie und Freunden guttut, herz- und gefäßschonendes Essen auch gut fürs Gehirn ist oder dass beim Zeitung lesen, Rätsel lösen oder musizieren das Gehirn trainiert wird. Der zweite Folder mit dem Titel „Positive Kommunikation macht vieles leichter“ dreht sich um einen wertschätzenden Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind.

„Die bewährten Erfahrungswerte verbindet eines: Die Tipps können von jeden Menschen angewendet werden und sie kosten nichts“, freut sich SOM-Obmann Max Wiederseder über das neue Angebot.

Die Demenz-Broschüren gibt es unter www.sozialsprengel.or.at (Aktuell) sowie in Printversion oder Ärzten, Pfarren, Gemeinden des SOM-Gebietes, bei Einrichtungen des Arcus Sozialnetzwerks und beim Sozialhilfeverband Rohrbach.


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