Balz- und Brutzeit im Naturschutzgebiet am Dreisessel beginnt: Wege teilweise gesperrt
BÖHMERWALD. Noch bis 14. Juli sind wegen der Balz- und Brutzeit der Auerhühner einige Wege im Naturschutzgebiet am Dreisessel gesperrt. Denn besonders in der Brutzeit und in der Phase der Jungenaufzucht benötigen die Tiere intensive Ruhe.

Der Winter am Dreisessel mit seinen herrlichen Steinformationen und verschneiten Bäumen zog auch dieses Jahr wieder sehr viele sport- und frischluftbegeisterte Besucher an. Nach Einschätzung der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Freyung-Grafenau und den Kennern vor Ort dürfte auch dieses Jahr wieder ein neues Allzeithoch bei den Besucherzahlen aufgestellt worden sein. “Was bereits im Verlauf des letzten Jahres vorbereitet und mit zahlreichen Beteiligten abgestimmt wurde, ist nun die bevorstehende Besucherlenkung in der sensibelsten Phase des Auerhuhns,“ erklärt Marco Müller, Ranger des Naturparks Bayerischer Wald die nun geplanten Maßnahmen, welche seit 1. April im Gebiet gelten.
Störungen haben massive Auswirkungen
Die Balz der Auerhühner hat schon begonnen, demnächst folgen Brutzeit und die Phase der Jungenaufzucht. Störungen in dieser Zeit können beispielsweise dazu führen, dass die Fortpflanzung ausbleibt oder die Küken von der schützenden Henne getrennt werden. Daher wird die Untere Naturschutzbehörde einen Teil der Wege im Naturschutzgebiet noch bis zum 14. Juli durch eine gut erkennbare Beschilderung im Gelände aktiv sperren. Besonders von der Sperre betroffen ist dabei die für den Winter freigegebene Wegeverbindung zwischen dem Habergrasberg, also dem oberen Ende der ehemaligen Skipiste am Dreisessel, und der Johann-Nepomuk-Kapelle oben am Hochstein.


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