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Das braune Fell und die etwa körperlangen Ohren haben dieser Fledermausart den Namen eingebracht. Mit den langen Lauschern können die nachtaktiven Insektenjäger ihre Beute sogar anhand von Krabbelgeräuschen orten. Beim Winterschlaf werden die filigranen Löffel unter die schützenden Flügel geklemmt.

Das Braune Langohr sucht jetzt im Herbst in Gewölbekellern von alten Bauernhöfen Unterschlupf, um Winterschlaf zu halten. (Foto: Jean Meyer)

Das Braune Langohr wohnt im Sommer entweder in Baumhöhlen oder in verschiedenen Hohlräumen von Dachböden. Dort ziehen meist rund zehn bis 20 Weibchen gemeinsam ihre Jungen in sogenannten Wochenstuben auf. Die nächtliche Insektenjagd erfolgt im Wald oder in parkartigen Landschaften wie Streuobstwiesen und Gärten. Insekten wie Nachtfalter werden entweder im freien Luftraum gefangen oder im Rüttelflug von Bäumen und Sträuchern abgelesen.

Gewölbekeller als Winterquartier

Jetzt im Herbst ziehen sich unsere Langohren in Gewölbekeller von alten Bauernhöfen zurück, um dort in Spalten versteckt Winterschlaf zu halten. Es ist wichtig, dass in den kleinen Kellerfenstern zumindest ein schmaler Spalt als Ein- und Ausflugmöglichkeit offenbleibt. Fledermäuse sind durch Lebensraum- und Quartierzerstörung sowie den Einsatz von Umweltgiften und direkte Verfolgung gefährdet. Die streng geschützten Tiere brauchen für ihr Überleben insbesondere eine reich gegliederte Landschaft und die Akzeptanz durch uns Menschen.

Naturgetreues Modell

Um Letztere zu erhalten bzw. zu erhöhen, hat der Naturschutzbund Mühlviertel West einen Bastelbogen herausgegeben, mit dem Kinder ein naturgetreues Modell basteln können.

Verfasser: Christian Deschka

Naturschutzbund Mühlviertel West, www.naturimbild.at

Den Bastelbogen für ein naturgetreues Modell für das Braune Langohr gibt es auf www.naturimbild.at/shop (2 Euro).


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