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BEZIRK ROHRBACH. In 99 Prozent der Fälle passiert nichts. Im Ausnahmefall jedoch bereit zu sein und Menschen helfen zu können, kann Leben retten. Ein Erste Hilfe-Kurs nimmt die Angst, gibt Sicherheit und lohnt sich zu 100 Prozent. Darauf macht das Rote Kreuz zum Welttag der Ersten Hilfe am 10. September aufmerksam.

32.070 Personen absolvierten im Vorjahr einen Erste-Hilfe-Kurs beim OÖ. Roten Kreuz. (Foto: ÖRK / Hechenberger)

Rund 80 Prozent der Unfälle passieren im eigenen Umfeld. Alleine in Oberösterreich verletzten sich rund 121.100 Menschen bei Unfällen so schwer, dass sie in ein Krankenhaus mussten, belegt die Unfallstatistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Die meisten Unfälle passieren im eigenen Haushalt, dann folgen Freizeit, Arbeitsplatz bzw. Schule und Straßenverkehr.

55 Prozent der Österreicher geben an, bereits selbst ein- oder mehrmals Erste Hilfe geleistet zu haben. Vielen Menschen fehlt aber oft der Mut, im Ernstfall rasch und richtig anzupacken. Ein Grund dafür ist, dass sie nicht genau wissen, was im Fall der Fälle zu tun ist. Entweder, weil der letzte absolvierte Erste Hilfe-Kurs schon Jahre zurückliegt oder weil es sich noch nicht ergeben hat, einen passenden Kurstermin in der Nähe zu finden.

Leben retten

Noch immer sterben Menschen, weil Hilfe oft zu spät einsetzt. Erste Hilfe zu leisten, muss selbstverständlich werden. So wird Helfen zu einer sicheren Sache: Notruf wählen, wenn sich Menschen in einer Notsituation befinden. Die Mitarbeitenden der Rettungsleitstellen unterstützen telefonisch beim Durchführen von Erste-Hilfe-Maßnahmen. Wenn man selbst nicht weiß, was zu tun ist, sollte man andere zur Hilfe holen - nichts zu tun ist das Einzige, was man im Notfall falsch machen kann. Alle vier Jahre empfiehlt das Rote Kreuz eine Auffrischung des eigenen Erste Hilfe-Wissens.

Rettungssanitäter-Ausbildung startet

Ab 26. September bietet das Rote Kreuz im Bezirk Rohrbach wieder flächendeckend Erste Hilfe-Kurse an den Dienststellen an. Damit sollen noch mehr Menschen zu Lebensrettern ausgebildet werden. Dieser Kurs ist traditionell auch der Start für die Rettungssanitäter-Ausbildung im Bezirk. „Im Gegensatz zum Sommerkurs ist die Ausbildung im Herbst berufsbegleitend. Dadurch ergibt sich auch ein höheres Durchschnittsalter bei den Teilnehmern“, lädt Bezirksrettungskommandant Johannes Raab auch ältere Interessentinnen und Interessenten zur Sanitäterausbildung ein. Wer Interesse hat kommt am besten zu seiner Wunschdienststelle, wo alle offenen Fragen beantwortet werden. Auch ein Schnupperdienst ist möglich.

Infos und Anmeldung zu allen Kursen in der Nähe auf www.erstehilfe.at


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