Nach Tokio hat Elisabeth Egger schon ein neues Ziel: Paris 2024
ST. PETER/TOKIO. Noch beseelt von der überwältigenden Erfahrung Paralympics ist Elisabeth Egger aus St. Peter. Der Handbikerin, die erstmals bei diesem sportlichen Weltereignis dabei war, wurde daheim von ihrer Familie und von Freunden ein würdiger Empfang bereitet.

„Voi cool war‘s, eine enorme Erfahrung und wirklich beeindruckend“, fasst Elisabeth Egger zusammen. Drei Rennen hat die Sportlerin während der Olympischen Spiele für körperlich Beeinträchtigte absolviert, auf die sie stolz sein kann: „Im Zeitfahren habe ich den neunten Rang belegt. Das Straßenrennen konnte ich leider wegen eines abgerissenen Schaltkabels nicht beenden und im Teambewerb haben wir ebenfalls Platz neun geholt“, freut sie sich.
Eröffnungsfeier sorgte für Gänsehaut
Ein besonderer Höhepunkt für die Sportlerin war die Eröffnungsfeier, bei der sie direkt hinter den Fahnenträgern dabei war. Das Flair im Olympischen Dorf war ein ganz eigenes, wie sie sagt. Dann ging es für sie in die Nähe des Fuji-Berges, wo die Handbike-Rennen stattfanden.
Wieder zuhause, empfingen ihre Freundinnen und Familie die stolze aber müde Elisabeth und gratulierten zur tollen Leistung.
2024 wartet Paris
„Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf dem Weg nach Tokio unterstützt haben und mich auch weiterhin unterstützen“, ist es der Handbikerin ein Anliegen. Doch das soll es noch nicht gewesen sein: 2024 will die Petringer wieder bei den Paralympics starten, diesmal in Paris.


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