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ST. PETER. Unverhofft durften die Stocksportlerinnen aus St. Peter am Europacup teilnehmen und brachten prompt auch eine Medaille nach Hause.

Allen Grund zum Jubeln haben die Petringer Stocksportlerinnen. (Foto: Union Stocksport St. Peter)
Allen Grund zum Jubeln haben die Petringer Stocksportlerinnen. (Foto: Union Stocksport St. Peter)

Durch eine krankheitsbedingte Absage der qualifizierten Lustenauer Damen rutschten die Petringer Damen in das österreichische Aufgebot. Nach dem Anruf vom österreichischen Sportdirektor des BÖE (Bund Österreichischer Eis- und Stocksportler) Klaus Pfleger, blieb nicht viel Zeit, um sich auf das Großereignis in Peiting vorzubereiten. „Wir sind ganz ohne Druck in den Bewerb gestartet und konnten am ersten Tag den 5. Zwischenrang erreichen und uns eine tolle Ausgangsposition für den Finaltag schaffen“, berichtet Bettina Eckerstorfer. Am zweiten Tag legten die Sportlerinnen aus St. Peter noch ein Schäufchen zu und im kleinen Finale zeigten sie ein druckvolles Spiel gegen die Gegnerinnen vom EV Lana (Italien). Sie setzten sich klar durch und sicherten sich somit den 3. Endrang.

„Hätte uns vor dem Bewerb jemand gesagt, dass wir mit einer Medaille nach Hause kommen, hätte ich dies nicht geglaubt, nachdem wir keinerlei Vorbereitung auf den internationalen Bewerb hatten. Wir sind so glücklich über diese Medaille“, spricht Eckerstorfer für das ganze Team. Schon 2015 waren die Petringerinnen beim Europacup in Brest (Weißrussland) mit einem vierten Rang knapp am Treppchen dran.


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