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BÖHMERWALD. Bevor die Rennsaison für die Sportler der Schiunion Böhmerwald losgeht, hat Rennchef Markus Flautner mehr über seine Erwartungen verraten.

Rennchef Markus Flautner legt besonderen Fokus auf das individuelle Training mit den Nachwuchs-Skifahrern. (Foto: Pirkes)

Tips: Seit wann bist du sportlicher Leiter der SUB Intersport Pötscher?

Markus Flautner: Nach über 30 Jahren habe ich mich heuer im Frühjahr entschlossen, die Mitgliedschaft bei der Sport­union Freistadt zu beenden und mich voll für die SUB einzusetzen. Ich habe schon die letzten Jahre als Trainer bei den Bambinis gearbeitet und mich dann nach einigen Gesprächen entschlossen, gemeinsam mit Mario Filz die sportliche Leitung zu übernehmen und auch im Vorstand aktiv mitzuarbeiten.

Tips: Wie blicken Mario Filz und du auf die vergangene Saison zurück?

Es war eine Saison, die wir vor allem nutzten, um viel in den einzelnen Gruppen zu trainieren. Unter der Einhaltung des Covid-Sicherheitskonzeptes konnten internationale FIS Herren Rennen, Schülercups, Kindercups und zum Schluss noch internationale Damen FIS Rennen durchgeführt werden. Kurz gesagt, es war eine sehr herausfordernde, aber auch erfolgreiche Saison 20/21.

Tips: Was erwartet die sportliche Leitung der SUB von der Saison 21/22?

Hauptaugenmerk soll natürlich auf die technische Ausbildung unserer Athleten gelegt werden, wobei der Spaß im Schnee natürlich das Wichtigste für die Bambinis, Kinder, Schüler und Jugendlichen sein soll. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass wir uns sportlich natürlich wieder ein Stück weiter verbessern werden. Dies wird bestimmt der Fall sein, da wir ein äußerst motiviertes, gut ausgebildetes Trainerteam haben, mit dem sehr gut kooperiert wird.

Tips: Wie viele Athleten werden trainiert und worauf wird besonderes Augenmerk gelegt?

Wir betreuen zurzeit rund 50 Athleten, angefangen von den Bambinis, Kindern, Schülern und Jugendlichen. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, die einzelnen Gruppen leistungs­mäßig zu fördern. Die Kids werden so eingeteilt, dass jeder in Bezug auf seinen Trainingszustand am besten gefördert wird. So wird niemand über- bzw. unterfordert. Das bedeutet, dass wir gegebenenfalls auch ein sehr individuelles Training mit den Athleten veranstalten.

Tips: Was traut ihr den Weltcup-Ladys Elisabeth Reisinger und Elisa Mörzinger heuer zu, die ja beide aus der Schule der SUB kommen?

Wir gehen davon aus, dass sich beide mit ihrem Einsatz einige Male in den Top 15 bei den Weltcups platzieren werden. Beide haben im Sommer ihre Hausaufgaben mit viel Fleiß erledigt und starteten voll motiviert in die neue Saison. Für Elisabeth wird es sicher eine super Comeback-Saison werden, und Elisa wird sich „step by step“ nach oben arbeiten in der Weltrangliste. Natürlich sind die beiden immer gerne bei den Kids gesehen und sind große Vorbilder.

Danke für das Interview.


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