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Kampf um Staatsmeisterschaft: Rallyecrosser Alois Höller will nächsten Sieg

Online Redaktion, 30.08.2023 11:19

OEPPING. Mit einigen Showrunden anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der bayerischen Speedway-Strecke des MSC Pocking hat Alois Höller die kurze Sommerpause überbrückt. Am 2. und 3. September möchte der Götzendorfer im Kampf um den heimischen Staatsmeistertitel in Fuglau nachlegen.

Alois Höller hatte bei seinem Showauftritt sichtlich Spaß. (Foto: Hermann Boxleitner)
  1 / 3   Alois Höller hatte bei seinem Showauftritt sichtlich Spaß. (Foto: Hermann Boxleitner)

„Ich habe den Wagen so richtig mit der Handbremse in die Kurven geschmissen und die Drifts lange durchziehen können“, lachte der Mühlviertler nach den Demorunden auf der Speedway-Bahn in Pocking nahe Passau. Regulär fahren auf der Sandbahn Motorräder im Kreis. Alois Höller wurde vom Veranstalter als Ehrengast eingeladen und bot den Besuchern eine spektakuläre Show.

Sogar zu einem Duell mit einem Speedway-Profi kam es, in dem das Rallycross-Urgestein aber knapp unterlag. „Das Leistungsgewicht der Motorräder ist unschlagbar, trotzdem hat es enormen Spaß gemacht“, resümierte der Rekordmeister zufrieden. Die Showveranstaltung diente auch als Vorbereitung für den nächsten Meisterschaftslauf im heimischen Rallycross-Championat, das abermals in der Waldviertler MJP-Arena nahe Horn stattfinden wird.

Vorentscheidung in der Meisterschaft

Mit dem Sieg beim letzten Rennen im Juli brachte sich der Rubble-Master-Pilot selbst wieder zurück ins Rennen um den Titel in der Staatsmeisterschaft. Beim aktuellen Lauf am kommenden Wochenende geht es für Höller wieder um viel. „Mein Ziel ist ganz klar der Sieg“, erklärt Höller selbstbewusst. Bei einem neuerlichen Erfolg könnte der Oberösterreicher zum ersten Mal in diesem Jahr die Führung in der Meisterschaft übernehmen und mit einem kleinen Vorsprung zum letzten Rennen nach Ungarn fahren.

Mit dem Niederösterreicher Gerald Eder sowie Roland Rohrer aus dem Burgenland hat der Mühlviertler aber erneut sehr starke Gegner am Start stehen. Gerade Gerald Eder kommt immer besser mit dem schnellen Skoda zurecht – beim Rennen im Juli konnte sich Höller erst im Finale entscheidend absetzen. Mit dem tschechischen Rallycross-Cup stehen in Fuglau an die 100 Rennautos am Start – was erneut ein spektakuläres Rennwochenende im Waldviertel verspricht.


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