Sonntag 26. Mai 2024
KW 21


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Rallycross: Platz drei für Alois Höller zum Saisonauftakt

Online Redaktion, 02.04.2024 06:54

OEPPING. Mit Platz drei beim traditionellen Rallycross-Festival im ungarischen Mariapocs startete Motorsport-Legende Alois Höller aus Götzendorf am Osterwochenende in die neue Saison.

Alois Höller beim Saisonauftakt in Ungarn (Foto: Markus Karner)
Alois Höller beim Saisonauftakt in Ungarn (Foto: Markus Karner)

Bei den ersten Vorläufen am Sonntag fuhr Höller jeweils nur als Siebendschnellster über die Linie, was beim Ford-Fiesta-Piloten für eine gewisse Ratlosigkeit sorgte: „Wir hatten einfach nicht das Tempo der Gegner, beim zweiten Vorlauf ist zudem noch der vierte Gang gebrochen. Wir mussten eine Nachtschicht einlegen, um das Getriebe zu reparieren“, berichtet der Mühlviertler von einem schwierigen ersten Tag.

Aufgeblüht

Ähnlich wie die Flora um die Rennstrecke blühte auch der Rekordmeister am alles entscheidenden Montag auf. Beim dritten Vorlauf verschonte der sonst so kompromisslose Höller noch seinen Gegner Csaba Vass mit einem Audi: „Da habe ich bewusst zurückgezogen.“ Der Ungar war nach der Zieldurchfahrt von der Milde des Götzendorfers angetan und bedankte sich mit einer herzlichen Umarmung. Im Semifinale zeigte Höller die bis dato beste Leistung des Wochenendes und zog als Zweiter ins große Finale ein. Dort gelang dem Rubble-Master-Pilot ein ausgezeichneter Start, von der Außenbahn fuhr er direkt auf Rang drei - den Platz gab er dann bis zum Schluss nicht mehr ab. „Das war wirklich ein großer Erfolg, nach dem Sonntag konnte ich von einem Podium nur träumen, doch plötzlich waren wir wieder voll bei der Musik dabei“, jubelte Höller. Das nächste Rennen findet am ersten Mai-Wochenende auf der Traditionspiste in Fuglau bei Horn statt.

Über Rallycross

Im Unterschied zum Rallyesport ist man beim Rallycross Auto gegen Auto und mit einem Teil seiner Gegner gleichzeitig auf derselben Bahn unterwegs – Kontakt ist dabei nicht unüblich. Die Strecken sind kurz, übersichtlich und daher besonders publikumsfreundlich. Nur die bestplatzierten Fahrer schaffen es in die Finalläufe, dort kommt es zum Showdown um den Tagessieg. Die einzelnen Rennen dauern selten länger als fünf Minuten, Aufwärmrunde gibt es keine – wenn die grünen Lichter angehen, geht’s los!


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden