Arnreit verlor Finalspiel um den Staatsmeistertitel gegen Urfahr
ARNREIT. Im Spiel um den Faustball-Staatsmeistertitel musste sich Arnreit Urfahr am Sonntag klar mit 0:4 geschlagen geben.

Am Samstag hatten sich die Faustballerinnen vom FBC Linz AG Urfahr beim 4:3-Halbfinalerfolg noch einen offenen Schlagabtausch mit Freistadt geliefert, das Endspiel gegen Union Arnreit wurde dann aber zu einer klaren Angelegenheit. Hochkonzentriert und nahezu fehlerfrei präsentierte sich der FBC, der im Vorjahr sein Endspiel noch knapp mit 3:4 verloren hatte – und ließ Arnreit keine Chance. „Letztes Jahr sollte es einfach nicht sein“, sagte Urfahr-Angreiferin Anna Grüll nach dem Finalsieg: „Heute ist die Freude umso größer, dass es geklappt hat.“ Der Sieg sei der Lohn für das intensive Training in den vergangenen Monaten gewesen. „Wir haben über das Jahr super gearbeitet und eine gewisse Lockerheit aufs Spielfeld gebracht.“ Die Union Arnreit, zum ersten Mal seit 2014 wieder in einem Endspiel, schaffte es dagegen nicht, an die guten Leistungen des Grunddurchgangs anzuknüpfen. „Die Niederlage ist natürlich sehr bitter“, konstatierte Kapitänin Tanja Gahleitner: „Wir haben heute nicht die Leistung auf den Platz gebracht. Urfahr hat super und fehlerlos gespielt. Wir haben dagegen zu wenig Druck gemacht.“


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