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HELFENBERG/AHORN. Nur Befürworter der Fusion gab es beim Bürgerabend vergangene Woche, bei dem die Gemeinden Helfenberg und Ahorn über bevorstehende Änderungen informierten.

  1 / 2   Bgm. Josef Hintenberger, Künstler Hermann Eckerstorfer und Bgm. Stefan Hölzl (v.l.) haben das neue Gemeindewappen präsentiert. Foto: Tröls

Bereits mit 1. Oktober kommt es zu einer Gebietsabtretung der Ortschaft Waldhäuser (Gemeinde Afiesl) an Helfenberg. Mit 1. Jänner folgt dann die Fusion von Ahorn und Helfenberg. „Der Bürgerabend bestätigte, dass die Zusammenlegung bei uns keine Streitfrage ist, wir hätten den Akt eigentlich schon viel früher setzen können“, sagt dazu Ahorns Bürgermeister Josef Hintenberger.

Elftgrößte Gemeinde

Knapp 1.600 Einwohner und 26 km2 wird die neue Gemeinde Helfenberg – auf den Ortsnamen haben sich die beiden Gemeinden einstimmig geeinigt – haben. Somit entsteht die elftgrößte Gemeinde im Bezirk. Am Gemeindeamt selbst wird sich kaum etwas ändern, weil ohnehin schon eine Verwaltungsgemeinschaft besteht. „Im Gemeinderat sitzen künftig 19 Mandatare statt bisher zwei Mal 13“, verrät Hintenberger.

Schule in Gefahr

Er geht bei der für 7. April 2019 geplanten Bürgermeisterwahl als Kandidat für die ÖVP ins Rennen und möchte sich besonders um den Ausbau der Kinderbetreuung, um Baugründe und Startwohnung und um die Sicherung des Schulstandorts annehmen. Letzter Punkt bereitet ihm große Sorgen: „Piberschlag und Köckendorf sollen zum Schulsprengel Vorderweißenbach kommen. Damit wäre auch unsere Neue Mittelschule in Helfenberg in Gefahr, denn wer in Vorderweißenbach in die Volksschule geht, kommt nicht mehr zurück“, befürchtet Hintenberger.

Wappen präsentiert

Die fusionierte Gemeinde bekommt auch ein neues Wappen. Sechs Vorschläge hat Künstler Hermann Eckrestorfer dafür gestaltet – die Wahl der Besucher fiel auf jenes, dass aus allen drei Bereichen etwas vereint: Den Biber als Wappentier, Weberschifferl, Ahornblatt und die Steinerne Mühl finden sich darin wieder.


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