Biohort setzte Spatenstich: Bis 2024 entsteht neues Hauptwerk in Drautendorf

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Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 25.09.2020 12:57 Uhr

ST. MARTIN. Um dem seit vielen Jahren kontinuierlichen Wachstum im zweistelligen Prozentbereich gerecht zu werden, baut Biohort eine neue Firmenzentrale in Drautendorf. Alle Bewilligungen für das Projekt liegen vor, nun wurde der Spatenstich gesetzt.

55 Millionen Euro investiert das Familienunternehmen in den Bau des neuen Firmenstandorts auf dem zehn Hektar großen Betriebsgrundstück in Drautendorf, an der Gemeindegrenze zwischen Niederwaldkirchen und St. Martin. „Wir haben uns bewusst für einen Standort im Mühlviertel entschieden. Eine Auslagerung der Produktion in Billiglohnländer kommt für uns nicht in Frage“, erklärt Biohort-Eigentümer Josef Priglinger. Darüber freuen sich auch die beiden Bürgermeister Wolfgang Schirz (St. Martin) und Erich Sachsenhofer (Niederwaldkirchen): „Es ist eine Investition in die Zukunft, die wertvolle Arbeitsplätze in der Region schafft“, sind sie sich einig.

Kompakte Bauweise

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des Standortes an der B127 war die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, welche an vergleichbaren Standorten im Mühlviertel meist nicht gegeben ist. Die bebaute Fläche soll durch eine kompakte Bauweise möglichst klein gehalten werden. Deshalb hat sich Biohort für ein vollautomatisiertes Hochregallager entschieden. Auch auf eine naturnahe Bepflanzung des künftigen Betriebsareals wird Wert gelegt.

Modernes Werk entsteht

Das neue Werk soll die modernste Feinblechverarbeitungsanlage Österreichs werden. Ziel es ist, die Produktionsprozesse bestmöglich zu automatisieren und somit anspruchsvolle Arbeitsplätze zu schaffen. Aufgrund des starken Wachstums werden bei Biohort immer neue Mitarbeiter gesucht.

Standortwechsel mit Ascendor

Derzeit ist in Drautendorf der Lifthersteller Ascendor ansässig, der ebenfalls zur Firmengruppe der Priglinger Holding gehört. Sobald der Bau des neuen Biohort-Werks 2024 fertiggestellt ist, soll die aufstrebende Schwesterfirma Ascendor an den derzeitigen Biohort-Standort in Pürnstein übersiedeln.

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