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NIEDERWALDKIRCHEN. Die Biobauern des Farmgoodies-Netzwerks sorgen für ein Comeback des Lein-Anbaus im Mühlviertel und bauen heuer erstmals mehr als 100 Hektar Bio-Lein an.

Jede Menge Bio-Leinsamen wird heuer im Mühlviertel erblühen. Foto: farmgoodies
  1 / 2   Jede Menge Bio-Leinsamen wird heuer im Mühlviertel erblühen. Foto: farmgoodies

40 Biobauern aus dem ganzen Mühlviertel und den Nachbarbezirken südlich der Donau bauen die Rohstoffe für die hochwertigen Farmgoodies-Öle an. Unter anderem eben Leinsamen, der bei dem typischen Mühlviertler Klima und den idealen Böden prächtig gedeiht und in der Vergangenheit auch fixer Bestandteil der Region war. Dank des Farmgoodies-Netzwerks ist das Comeback geglückt, auch in einer beachtlichen Größenordnung: Gut 100 Hektar sind heuer für den Lein reserviert, dazu kommen andere Ölsaatenkulturen, wie Raps oder Hanf.

Stabiles Netzwerk

Auch wenn es heuer keine Anbauversammlung geben konnte, hat Biobauer und Farmgoodies-Chef Günther Rabeder die Anbauflächen für 2021 unter Dach und Fach gebracht. „Glücklicherweise können wir auf ein sehr stabiles Netzwerk zurückgreifen. Wir sind ein eingespieltes Team“, freut sich Rabeder. Er hat sich seit den ersten Feldversuchen ein erstaunliches Know-How rund um den Lein aufgebaut. Vom Anbau, über Kulturführung und der speziellen Erntetechnik gehören viele Faktoren dazu, um am Ende erfolgreich zu sein. Die nächsten Schritte werden in Richtung Saatgutentwicklung und Sortenversuche gemacht. Erstmals wurden für diese Saison einige Hektar mit Winterlein bebaut.

Besonders wertvoll

Bei Analysen wurde festgestellt, dass sich Farmgoodies Leinsamen durch besonders gute Inhaltsstoffe auszeichnen (mehr als 60 % Omega-3-Fettsäuren). Kein Wunder also, dass das echte Mühlviertler Bio-Leinöl so gefragt ist. Weitere Landwirte sind deshalb herzlich willkommen und können sich bei Familie Rabeder in Niederwaldkirchen melden.


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