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SARLEINSBACH. Am Gelände des Gasthauses Fuchs in Mitternschlag fand am 1. Mai eine coronakonforme Kundgebung der Bezirks-SP anlässlich des Tages der Arbeit statt.

  1 / 3   Nationalrätin Sabine Schatz und Bundesrat Dominik Reisinger sowie die rund 100 Teilnehmer der 1. Mai-Versammlung zeigten Stärke im Kampf um jeden Arbeitsplatz. (Foto: SPÖ)

Bei der Kundgebung zum 1. Mai beim Gasthaus Fuchs in Mitternschlag (Sarleinsbach) zeigt sich Bundesrat Dominik Reisinger und Nationalrätin Sabine Schatz Schulter an Schulter mit der MAN-Belegschaft: „Oberösterreich ist ein Industrieland. Wir sind stolz auf erfolgreiche und innovative Unternehmen, die in ihren Bereichen an der Weltspitze mithalten können. Die Industrie ist in Oberösterreich ein wichtiger Arbeitgeber. Es gilt jetzt alles daran zu setzen, dass das so bleibt!“, so Bundesrat Dominik Reisinger.

Deutliche Kritik übte Reisinger an Bundeskanzler Kurz. „Die aktuelle Krise zeigt: Dem Kanzler ist nur die eigene Inszenierung wichtig, ihm sind die arbeitenden Menschen egal. Wo bleiben Investitionen in den Standort, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, wo bleibt ein höheres Arbeitslosengeld?“

Frauenhaus ist wichtig

Festrednerin Nationalrätin Sabine Schatz aus Ried in der Riedmark (Bezirk Perg) machte einmal mehr klar, wie wichtig es ist, den Gewaltschutz für Frauen auszubauen: „Der 9. Frauenmord in diesem Jahr macht deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Ein Frauenhaus für das Mühlviertel ist ein Muss, um Frauen einen sicheren Zufluchtsort zu bieten.“

Die 1.-Mai-Kundgebung der Bezirks-SPÖ fand bereits zum 2. Mal auf dem Gelände des Gasthauses Fuchs in Mitternschlag statt. Corona-konform mit FFP2-Maske und 2-Meter-Abstand „feierten“ die Teilnehmer den Tag der Arbeit und erinnerten einmal mehr daran, dass viele Errungenschaften zur Verbesserung der Situation von ArbeiterInnen nur erreicht werden konnten, weil seit über 100 Jahren Menschen am 1. Mai auf die Straße gehen, um für ihre Anliegen und Ideale gemeinsam einzustehen.

Notwendiger denn je

„Gerade bei uns im Bezirk ist die Bedeutung des 1. Mai leider etwas verloren gegangen. Viele wissen gar nicht, dass Menschen im Einsatz für ihre Ideale ihr Leben haben lassen müssen, weil sie für Verbesserungen für jene eingetreten sind, die unterdrückt und ausgebeutet wurden. Auch deshalb gehen wir am 1. Mai auf die Straße, um diesen Menschen unseren Respekt und unsere Anerkennung zu zollen und vor allem um laut darauf aufmerksam zu machen, dass es gerade in der heutigen Zeit notwendiger denn je ist, den arbeitenden Menschen zur Seite zu stehen. Ein Mindestlohn von 1.700 Euro und eine 4-Tage-Woche sind nur zwei der Forderungen, für die wir uns stark machen“, so Bundesrat Dominik Reisinger zur Bedeutung des 1. Mai damals wie heute.

Video von der Kundgebung: https://fb.watch/5emnk_0CN2/


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