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BEZIRK ROHRBACH. Die Parteispitzen des Bezirkes Rohrbach haben in ersten Statements auf die vorläufigen Wahlergebnisse reagiert.

Der Bezirk Rohrbach bleibt fest in ÖVP-Hand. (Foto: Wodicka)
Der Bezirk Rohrbach bleibt fest in ÖVP-Hand. (Foto: Wodicka)

„Über 45.000 Rohrbacherinnen und Rohrbacher waren bei den heutigen Oberösterreich-Wahlen stimmberechtigt. Die aktuelle Hochrechnung zeigt, dass das Ergebnis der Oberösterreichischen Volkspartei im Bezirk Rohrbach bei rund 48 Prozent liegen wird und somit voraussichtlich ein leichter Zugewinn im Vergleich zu 2015 erzielt werden kann. Ich möchte mich bei allen Wählerinnen und Wählern im Namen der OÖVP Bezirk Rohrbach für die hohe Wahlbeteiligung und das Vertrauen bedanken! Wir werden halten, was wir versprochen haben: voller Einsatz für den Bezirk und unsere Gemeinden“, so ÖVP-Bezirksparteiobmann Georg Ecker.

Motivierte Mitstreiter

Auch wenn noch nicht alle Gemeinden ausgezählt sind, ist der erste Eindruck von FPÖ-Bezirksparteiobfrau Ulli Wall auf jeden Fall positiv: „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Funktionären, die wahnsinnig motiviert waren. Wir haben einen super Wahlkampf geführt und das ist zum großen Teil honoriert worden.“ Besonders freut die FPÖ-Bezirkschefin, dass mit St. Ulrich und Niederwaldkirchen zwei neue Gemeinden dazugewonnen werden konnten und die Freiheitlichen dort mit Mandataren vertreten sein werden. Und natürlich das „tolle Ergebnis in Aigen-Schlägl, wo es Ricardo Lang in die Stichwahl geschafft hat. Das ist für uns ganz was Neues.“

Persönlich freut sie besonders das gute Abschneiden in ihrer Heimatgemeinde Helfenberg: „Wir konnten ein Mandat dazugewinnen und auch als Bürgermeister-Kandidatin gab es für mich ein schönes Ergebnis.“  

„Schöne Achtungserfolge“ für SPÖ

Auf Gemeindeebene sieht SPÖ-Bezirksparteiobmann Dominik Reisinger die Bemühungen seiner Teams bestätigt: „Wir hatten super Leute und haben schöne Achtungserfolge in den Gemeinden erzielt. Vor allem freut es mich, dass sich unsere Hoffnungsgemeinde St. Johann mit Bürgermeisterkandidatin Juliane Fuchs erfüllt hat, wo es zu einer Stichwahl kommen wird. Ich glaube, dass sie dort große Chancen haben wird.“

Mehr hätte sich Reisinger allerdings bei den Landtagswahlen erwartet. Auch, ob sein Bundesratsmandat noch einmal erneuert wird, bleibt noch offen.

Grüner Wahnsinn in Neufelden

Für Grüne-Bezirkssprecherin und Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz ist vor allem der Erfolg in Neufelden „ein Wahnsinn. Gleich beim ersten Antreten hat die Grüne Ortsgruppe ordentlich aufgezeigt.“ Die Grünen sicherte sich in Neufelden knapp 29 Prozent der Stimmen. Generell ist Schwarz nach einem ersten Überblick zufrieden mit den Wahlergebnissen für die Grünen. Sie selbst dürfte es vermutlich in den Rohrbach-Berger Stadtrat schaffen und sie wird künftig auch wieder im Landtag vertreten sein. „Da kann ich für meine Themen Gesundheit und Soziales wieder ordentlich Gas geben“, verspricht Ulrike Schwarz.


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